Wohlstand ohne Stress
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15. Jul 2006, 23:05 |
Wohlstand ohne Stress |
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Zweiter Versuch eines Beitrages:
Ich muss wohl was falsch gemacht haben, jedenfalls ist mein schöööner Text beim ersten Absenden im „Internetuniversum“ abhanden gekommen. Schaade, es flutschte gerade so. Jammer. Die Grundaussage kommt hoffentlich jetzt trotzdem rüber:
Hallo, ist ja ganz nett bei euch im Forum, aber etwas wirklich wichtiges ist noch zu thematisieren: Über welche Wege schafft man sich soviel finanziellen Wohlstand, will sagen, finanzielle Freiheit, dass man sich seine Tagesaktivitäten aussuchen kann. Und wieviel Jährchen wird es dauern? Rente mit 67 und so, der Gedanke ist doch ätzend. Ein Vermögen aufbauen, das soviel Ertrag abwirft, wie man zum Leben benötigt, darauf sollte man sich konzentrieren. Dafür einen Weg zu finden..., da lohnt ein bisschen nachdenken. Die vielen Experten in ihren Ratgeberbüchern haben bisher auch nicht viel geholfen. Nur ein Zitat hat mich inspiriert. „Ich nahm den Weg, der weniger begangen war. Das machte den Unterschied aus.“ Von Robert Frost (Was macht der eigentlich sonst so? Ich werd mich gleich anschließend informieren.) Das klingt für mich so wie die Umkehrung von dem weit mehr bekannten Spruch „ Wer immer in den Fussstapfen anderer läuft, hinterlässt keine eigenen Spuren“ Oder "Wer immer tut, was die Masse tut, erhält auch das was die Meisten vom Leben bekommen". (Oder so ähnlich, Im Original ist es poetischer ausgedrückt.)
Was könnte man also tun?
Über Geldanlage in Aktien wurde hier im Forum ja schon diskutiert. Das wird aber nicht mein Hauptbetätigungsfeld. Bisher fehlte mir das Aktienfeeling. Über mein in Aktien angelegtes Geld freut sich inzwischen ein anderer.
Man müsste eine Geschäftsidee haben, die einen wachsenden Markt hat, und auf die noch (fast) kein anderer gekommen ist. Jedoch darf die Anfangsinvestition auch nicht zu hoch sein. Das Produkt müsste als Multiplikator dienen. Wie, wenn man ein Buch schreibt, einmal geschrieben und jahrelang tausendfach verkaufen! Aber im Geschichtenschreiben habe ich mich noch nie probiert. Oder eine Stiftung gründen.....
Ich muss jetzt nachdenken. Bis später.
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16. Jul 2006, 00:01 |
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Interessante Frage, passt auch gerade zu meinen Gedanken.
Ich habe mir tatsächlich überlegt, demnächst ein Buch zu schreiben. Natürlich ist es schwer, einen Verlag zu finden und dann ist immer noch die Frage, ob das dann genug Leser findet. Aber in meinem Fall sehe ich halt einfach eine Marktlücke und eine bisher nicht wirklich erkannte aber bestehende Nachfrage. Ich will irgendwie nicht sagen, um was es geht, ich hoffe man versteht das.
Jedenfalls ist eine geniale Geschäftsidee schon mal eine gute Sache. Aber nur, wenn man darin aufgehen kann, wenn man die Sache liebt, und dann auch sehr hart arbeiten kann und alles geschickt umsetzt und vermarktet.
Wenn ich nur an diese Frau denke, die Flip Flops erfunden hat... die hat echt ausgesorgt und dabei ne Menge Spaß gehabt.
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16. Jul 2006, 11:27 |
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Das Problem ist doch, daß eine geniale Idee von den meisten nicht als solche erkannt wird, bevor man mit der Idee Erfolg hat. Hinterher wissen es dann alle besser, aber dann ist es zu spät. Deswegen glaube ich auch nicht, daß ein verkrampftes Suchen nach Ideen der richtige Schlüssel ist. Vielmehr sollte man einfach das tun, was man auch tun würde, wenn man viel Geld hätte. Dann überspringt man einfach den Schritt mit der Geschäftsidee. Für die meisten Dinge im Leben benötigt man nämlich nicht viel Geld oder es gibt auch immer Alternativen, die man mit wenig Geld erreichen kann.
Wer zum Beispiel gerne die Welt bereisen möchte, der könnte auf einem Kreuzfahrtschiff anheuern und so die Welt kennenlernen. Oder er wird Steward/Stewardess.
Viel verdienen tut man automatisch, wenn man eine Sache sehr gut macht, und eine Sache macht man meistens sehr gut, wenn man sie aus Überzeugung macht und nicht wegen der Bezahlung.
PS: Die neuste Geschäftsidee von mir: Ein Programm, mit dem in verschiedenen Internetforen Beiträge lesen und schreiben kann, ohne jedes mal auf die Internetseite der Foren zu gehen. Das soll so ähnlich wie ein Email- oder News-Client funktionieren und schneller und komfortabler sein als die Internetseiten im Browser.
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18. Jul 2006, 13:23 |
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Ronny, hast du nicht Angst dass dir jemand deine Idee wegschnappt? Vielleicht nicht gerade ich... aber wer weiß welche Cracks hier noch im Forum mitlesen.
Der Kevin Federline (Britneys Noch-, Nichtmehr- oder Wiedergatte) vermietet sich selbst und verlangt pro Tag 20.000 Dollar. Eigentlich keine schlechte Idee, vielleicht sollte ich einen Aushang an der Uni machen oder mich bei ebay versteigern, das gibts ja wirklich.
Weil können tu ich gar nix besonders gut, das ist echt schon tragisch. Ich schneide manchmal Körperteile aus Zeitschriften aus und kreire auf Karten dann lustige Leute, aber wie vermarkte ich sowas? Ich meine das ernst, ich will auch spaßig Geld verdienen, wer mir also helfen kann oder ne Idee hat, her damit!
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23. Jul 2006, 16:17 |
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Klar träumt man vom großen Geld, aber mal objektiv betrachtet:
Zu Glauben, dass man sich einfach mal eine gewisse Zeit hinsetzt, eine Supergeniale Idee austüftelt (wie auch immer die Aussehen mag) und ein Jahr später ist man zu Reichtum gekommen, ist irrwitzig.
Alle großen Erfindungen und Geschäftsideen entstanden durch Zufall und haben sich teilweise erst nach dem Tod des Erfinders rentiert. Natürlich kann man versuchen ein Buch zu schreiben, eine Firma zu gründen, mit Aktien zu handeln, oder kleinen Kindern ihr Taschengeld stehlen. Im Endeffektist bei solchen Aktionen die ANzahl derer, die zuletzt lachen relativ verschwindend klein.
Merke: Nur ehrliche Arbeit zahlt sich aus!
Und Verbrechen lohnt sich nicht!
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23. Jul 2006, 18:28 |
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Was ist das denn für ne Antwort? Wer redet denn von Verbrechen? Und ehrliche Arbeit zahlt sich aus? Ist auch nur ein Klischee. Millionen Menschen gehen tag täglich ehrlich arbeiten und sie haben am Monatsende nicht mal Geld für ne Altersvorsorge übrig. Die Idee mit den Harry Potter Büchern war z.B. nicht schlecht. Die Frau war meines Wissen vorher nicht gerade wohlhabend, um es milde auszudrücken. Man muss wahrscheinlich erst seine Gabe(Talent)herausfinden.
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24. Jul 2006, 00:41 |
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Also Beate, dass mit dem Verbrechen war auf das Stehlen monetärer Mittel von Kindern bezogen und mehr ein Scherz/Sprichwort. Ich hatte gehofft man könnte das herauslesen! Und ja, ich bin der Meinung, dass sich ehrliche Arbeit auszahlt. Zumindest in dem Zusammenhang, dass ein Mensch der täglich zur Schicht geht und stumpf seine Arbeit verrichtet sein Geld bekommt und wenn er es geschickt anstellt auch genug. Sagt sich aber jemand: Für die paar Kröten geh ich nicht arbeiten, ich kassiere lieber Stütze und denke mir insgeheim einen tollen Plan aus um richtig Asche zu machen, da kann ich nur laut lachen und das auch bis zum Schluß (wer zuletzt lacht)! Denn ob daraus was wird ist mehr als fraglich.
Zu Harry Potter: Ja, die AUtorin war Sozialhilfeempfängerin und ist nun Millionärin. So, nun meine Frage: Wieviele Menschen auf der Welt haben denn ähnliches geschafft? Und wieviele gehen "einfach nur" arbeiten?
....
Wohlstand ohne Stress: gibt es nicht!
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06. Aug 2006, 10:48 |
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Ich habe lange nicht geantwortet. Ich war von meiner ehrlichen Arbeit, der ich nachgehen musste, ziemlich gestresst.
Ich denke auch, dass es nicht einfach ist, so etwas wie die Autorin von Harry Potter zu schaffen, aber.... Wenn man noch jung ist, und sein verdientes Geld nicht nur verkonsumiert, sondern einen Teil auch gut anlegt,kann man über den Zinseszins effekt ne Menge machen.
Was meinst du eigentlich mit "den Kindern Taschengeld stehlen"? Die Kinder müssen lernen mit Geld umzugehen, es also überlegt ausgeben, und die Eltern unterstützen diesen Lernprozess. Es liegt in der Natur der Sache, dass sie nicht auf Anhieb mit ihrem Geld klug wirtschaften. Manch Erwachsenen fällt es auch schwer.
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07. Aug 2006, 16:39 |
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Eine tolle Geschäftsidee ist ja noch lange nicht die halbe Miete. Wenn es so einfach wäre, dann wäre die staatliche Förderung zur Ich-AG nicht vor zwei Monaten begraben worden.
Da hatten eine Menge Leute wirklich tolle Ideen und haben sich bei der Umsetzung auch bestimmt nicht dumm angestellt, aber trotzdem hat sich gezeigt, dass so etwas in den allermeisten Fällen zu nichts führt. Irgendwie gibt es halt schon alles, und auch noch immer billiger.
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09. Aug 2006, 17:39 |
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Na also wenn man was vernünftiges Studieren geht, dann hat man auch gute Chancen auf ne frühe Rente
Ich hab da schon nen ganz guten Weg gefunden *gg* Wie wärs denn mal mit Pharmazie? Wenn man dann mal die eigene gut laufende Apotheke hat, dann ist man den ganzen Tag mit Geld zählen beschäftigt
Probleme, die dabei auftreten könnten:
1.) Fünf Jahre hartes Studium! Da ist durchhalten und ranklotzen angesagt
2.) Das Startkapital um die eigene Apotheke aufzumachen bzw. eine bereits bestehende zu kaufen! Da wärs nicht schlecht wenn Papi Millionär wär.
3.)Muss man dann nen Apotheker anstellen, wenn man selber frei haben möchte (weil es muss ja immer einer da sein), und das kostet dann schon wieder soviel, dass man doch selber arbeiten muss.
Ansonsten eben doch im Lotto gewinnen! Am besten so ne Sofortrente von 10.000 Euro monatlich, das wärs doch *lechz*
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19. Aug 2006, 17:56 |
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@dieNase: Nach dem Pharmaziestudium muß man zunächst die Approbation erhalten, um auch als Apotheker arbeiten zu können. Dann kann man mit einer entsprechenden Betriebserlaubnis eine Apotheke pachten oder mit viel Kapital selbst eine eröffnen.
Ich finde es kommt gar nicht so sehr darauf an ob man etwas aussichtsreiches studiert oder ob man überhaupt studiert. Sieht man ja an der HarryPotter-Frau oder an Markus Frick, der hat als Bäckerlehrling angefangen und sich zum Millionär gearbeitet.
@gini-winie: Apotheken waren vielleicht vor 5 oder 10 Jahren eine Geldgrube. Auch wenn die Menschen immer älter werden und auch wenn sie mehr Medikamente schlucken sollten, ist der Bedarf schon heute in vielen Regionen ziemlich gedeckt, allein in Berlin gibt es an jeder Ecke eine. Wegen des verstärkten Internethandels und wahrscheinlich auch falls sich Ketten niederlassen, werden in Zukunft Apotheken wegfallen. Ich sage nicht, daß es keine Apotheken mehr geben wird, aber es wird immer schwerer werden sich fest zu etablieren. Da helfen dann auch Spezialisierungen auf Homöopathie oder TCM nur noch bedingt.
Neben Kundenberatung und Geld zählen muß sich ein Apotheker oftmals leider genauso mit irgendwelchen Vorschriften, gerade die Zuzahlungen betreffend, beschäftigen, sonst gibt es Ärger mit den Krankenkassen. Naja, ich will dir den Spaß nicht verderben.
Als Unternehmer wird man so oder so vom Staat belästigt. Ich möchte auf keinen Fall abstreiten, daß man bisher mit einer gut laufenden Apotheke ganz gut abgesichert ist. Ich muß auch zugeben, daß ich schon mit dem Gedanken an ein Pharmaziestudium gespielt hatte, aber eher aus Interesse, nicht wirklich mit dem Hintergrund Apothekerin zu werden.
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28. Aug 2006, 17:05 |
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Ah, so ist das also.
Ich möchte ja nicht Gini Winies Träume zerplatzen lassen, aber ich glaube auch, dass man heute in keiner Branche einfach so viel Geld verdienen kann. Dafür kann man das in prinzipiell jeder, wenn man in seiner Sache gut ist und Glück hat.
Auch wenn es den meisten Menschen nicht gefällt, aber pures Glück spielt auf dem Weg zum Erfolg doch eine sehr große Rolle.
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13. Sep 2006, 21:49 |
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Na ja das Problem hier ist, daß man erstmal festlegen muss was jeder unter Wohlstand versteht.
Wozu braucht man Geld?
Nur dazu um sich die Wünsche aus der Werbung zu kaufen und natürlich um Steuern zu zahlen.
Ab und zu denke ich mir, das Beste ist, irgentwo in die Karibik auszuwandern und einfach unter Palmen liegen und etwas Musik hören.
Dafür braucht man nicht viel Geld.
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18. Sep 2006, 20:14 |
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FFF hat geschrieben:Na ja das Problem hier ist, daß man erstmal festlegen muss was jeder unter Wohlstand versteht.
Wozu braucht man Geld?
Nur dazu um sich die Wünsche aus der Werbung zu kaufen und natürlich um Steuern zu zahlen.
Ab und zu denke ich mir, das Beste ist, irgentwo in die Karibik auszuwandern und einfach unter Palmen liegen und etwas Musik hören.
Dafür braucht man nicht viel Geld.  Naja, man kann eigentlich auch in Deutschland mit erstaunlich wenig Geld leben. Aber es stimmt, es hängt halt davon ab, was man will. Wenn du wirklich alleine in der Karibik unter Palmen liegen und Musik hören willst, dann reicht dir ein kleiner Job als Kokusnussverkaufer am Strand. Aber ich hätte gerne Kinder und ein tolles Zuhause und für sowas kann man eigentlich nie genug Geld haben, weil es eben doch einiges schluckt. Schon alleine wenn man gute Massivholzmöbel haben will, kann man arm werden. Ich mag so tolle hochwertige Sachen zwar, aber ich würde auch genauso glücklich mit Plastikmöbeln vom Sperrmüll werden, das ist wahrscheinlich die beste Einstellung.
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