Wer glaubt an Gott? (Seite 3)

[Umfrage]: Glaubt ihr an Gott?

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Leo
Silber-Benutzer
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111 Beiträge
seit 07.07.2006
Beitrag 28. Aug 2006, 22:46   Antworten mit Zitat
Ronny hat geschrieben:
Man kann es mit dem jetzten Kenntnisstand halt nicht wissen, sondern nur annehmen. Und wir sind im 21. Jahrhundert, haben etliche wissenschaftliche Fortschritte gemacht. Wer jetzt solche Dinge annimmt, ohne daß sie wirklich bewiesen wurden, der handelt zumindest unüberlegt.
Die Frage lautete nie, ob irgendjemand WEISS, ob es Gott gibt. Es heißt glauben. Es ist der Glaube an Gott, nicht das Wissen um die Existenz desselben... Und das ist ja gerade das Schöne, finde ich, denn man kann sich Gott vorstellen, wie man es für wahrscheinlich hält, eben z. B. gar nicht. Glaubt jemand an Liebe? Freundschaft? Wurde etwa mittlerweile nachgewiesen, was dabei chemisch funktioniert? Sie sind dabei, das zu erforschen; höre ich da manche aufstöhnen, das nehme dem Ganzen doch das Geheimnisvolle, das Romantische, ja, gar den Sinn?!
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Vicki
Gast
Beitrag 03. Apr 2007, 14:56   Antworten mit Zitat
Ich glaube an Gott, es gibt so viele Menschen die von Gott ein Zeugnis geben.
Die Menschen die Stigmata haben und die Wissenschafter es nicht mal erklären können.
Wie z. B der Hl. Pater Pio einer der berühmtesten Heiligen, er selbst hat Zeugnis für Christus für uns gegeben. Er hat die Wundmale des Herrn getragen, er hatte die Seelenschau.
Dieser Heilige sollte für uns ein Zeugnis sein, dass es einen Gott gibt der für die Menschen da ist!.
Nur der Mensch wendet sich von Gott ab, spottet über Ihn...und wenn etwas schlimmes passiert dann Schreit der Mensch zu Gott „ Wo bist du, warum hilfst du nicht“?
Warum soll Gott dann helfen? Die ganze Zeit wird Er verspottet, es wird sich über Ihn lustig gemacht oder gar Wissenschaftlich erklärt. Der Mensch will selber Gott sein über Leben oder Tod bestimmen, ewig Leben usw.
Wenn der Mensch sich ändern und bereuen würde, so würde die Barmherzigkeit Gottes über diesen Menschen kommen. Aber wo Wut oder Egoismus im Herzen ist da kann Gott nicht wohnen, und doch reicht er jedem die Hand, der Mensch muss nur sein altes Ich ablegen und sich ganz auf Gott einlassen, so wird Gott diesen Menschen nicht verlassen.
Auch ich selber hab vieles erlebt wo ich Sagen kann , wenn Gott nicht wäre , wäre ich jetzt nicht mehr hier.

Grüße

Vicki
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Hans-Jürgen
Gast
Beitrag 13. Apr 2007, 23:26   Antworten mit Zitat
Vicki,

ich freue mich über Deinen Beitrag. Du sprichst mir aus dem Herzen.
Gott segne Dich.

Herzliche Grüße,
Hans-Jürgen
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Morpheus 07
Gast
Beitrag 18. Apr 2007, 03:06 Meine Meinung !!!   Antworten mit Zitat
Ich muss leider gestehen, dass ich sehr zwischen den fronten stehe, denn ich wäge das für und wider den Glauben Gottes ständig ab, ohne einen treffenden Entschluss fassen zu können! Ich bin ein Mensch, der versucht die Dinge so realistisch wie möglich zu betrachten. Ich sehe zum Beispiel wie "rational" die Wissenschaft die Dinge beschreibt und stimme dem Meisten dank der empirischen Belege auch voll und ganz zu. Jedoch kann ich mir beim besten Willen nicht erklären, wie das Universum und all das, was es doch birgt, auch dass wir überhaupt ein Bewusstsein besitzen und uns darüber Gedanken machen können (hoffe doch ihr habt alle ein Bewusstsein:-) nur durch puren "Zufall" entstanden sein kann!

Auch solch hoch komplexe, wenn nicht sogar objektiv niemals zu ergründende Gefühle wie zum Beispiel die Liebe oder die Trauer sind meiner Meinung nach nicht nur eine seltsame Anomalie des Raumzeitgefüges. Auch wenn Liebe Biologisch gesehen noch einen Sinn ergibt, lässt sich Trauer nicht auf dessen Basis erklären,da es ja im Grunde keinen Sinn macht sich über etwas Gedanken zu machen und wertvolle Energie zu "verschwenden", dass sich sowieso nicht mehr ändern lässt.(ich denke natütlich nicht so)
Auch gibt es immer wieder Berichte über Mysteriöse Erscheinungen, die Wissenschaftlich einfach nicht zu enträtseln sind. Schaut euch doch mal was zum Thema "Rasenkreuz von Eisenberg" an
Idee
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Rentus
Gast
Beitrag 15. Sep 2007, 09:34   Antworten mit Zitat
Der Glaube an Gott ist auch für mich eine hochinteressante Fragestellung.
Ich denke, daß die Beantwortung dieser Frage erst einmal viele weitere Fragen aufwirft. Zum Beispiel Fragen nach seiner Existenz und den Beweisen hierfür. Diese Fragen sind jedoch, wie in einigen Beiträgen bereits dargelegt, nicht so einfach zu beantworten.
Vielleicht kann man sich einer Antwort nähern wenn man stärker berücksichtigt, daß es es sich bei der Frage nach dem Glauben an Gott um etwas ideelles, etwas geistiges handelt. Also auch eine Sache unseres Gehirns ist.
Aber wie funktioniert unserer Gehirn, unsere Vorstellungswelt, unsere Geist unser Bewußtsein. Und wie entstehen aus dieser geistigen Welt Gefühle oder Gedanken und wie entwickeln sich daraus Überzeugungen oder der Glaube? Kann dieses geistige Welt auch ohne unserer Gehirn, unser Herz, unserem Körper existieren? Wie funktioniert also das Zusammenspiel zwischen Körper und Geist?
Der feste Glaube an eine bestimmte Sache ist bestimmt hilfreich, weil über diesen Weg unser Gehirn wahrscheinlich mit positiven Signalen versorgt wird. So oder so ähnlich hat uns unser Glaube, unsere feste Überzeugung, unser Bauchgefühl, auch schon oft schwierige Probleme durchstehen lassen, aber genauso haben wir uns auch im Glauben an eine Sache getäuscht bzw. unser Geist hat uns diesbezüglich einen Streich gespielt.
Was fehlt also an einer Sache, an die man "nur" Glaubt?
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Faultier
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34 Beiträge
seit 04.10.2007
Beitrag 05. Okt 2007, 13:31   Antworten mit Zitat
Rentus hat geschrieben:
Was fehlt also an einer Sache, an die man "nur" Glaubt?
Ich bin nicht sicher ob ich deine Frage richtig verstehe, aber ich versuche einmal, eine Antwort zu finden... An einer Sache, an die man "nur" glaubt, fehlt vielleicht Verlässlichkeit. Glaube ist so wenig verlässlich wie die Hoffnung, nur sieht es bei der Hoffnung jeder ein, während beim Glauben die Gläubigen Gewissheit zu haben glauben. Von 100 Gebten werden zwar nur 50 erhört (50/50 Chance wie bei den meisten Zufällen), aber der Gläubige biegt sich diese Bilanz irgendwie zurecht, um seinen Glauben nicht zu verlieren...
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Rentus
Gast
Beitrag 06. Okt 2007, 09:05   Antworten mit Zitat
Meiner Meinung nach fehlt dem Glauben nicht nur die Verläßlichkeit, ihm fehlt ganz einfach das Wissen. Das Wissen darüber, daß sich eine bestimmte Sache in der Vergangenheit exakt so oder so zugetragen hat bzw. so oder so in der Zukunft zutragen wird.
Und wer sagt, etwas über Gott zu wissen, sollte dies auch unbedingt beweisen können. So wie die Naturwissenschaftler dreimal den gleichen Versuch machen und dreimal zum gleichen Ergebnis kommen. Das wäre dann, simpel gesagt, ein Beweis.
Obwohl der Glaube und auch das Wissen wie zwei Seiten einer Medaillie zum Menschen gehören, gibt es zwischen beiden wahrscheinlich mehr trennende Kräfte als verbindenden. Vielleicht sind die ewigen Spannungen zwischen Ratio und Senso im Menschen dafür verantwortlich, weshalb der eine lieber Glauben und der andere eher Wissen möchte. So entsteht ein ständiges hin und her zwischen Ratio und Senso. Werden die Wünsche innerhalb eines Gebets nicht erhört, dann spricht der rationale Teil zu uns, hier haben wir mit unseren Wünschen wohl etwas übertrieben und schon gehts im Glauben weiter. Wie Ronny schon darlegte, der Mensch biegt sich seine erhofften und gewünschten Ergebnisse vielfach zurecht.
Je nachdem, welche von beiden Seiten in einem Menschen überwiegt, werden Entscheidungen getroffen.
Bei der Beantwortung der Frage, wer warum an Gott glaubt, findet man hier eventuell neue Ansatzpunkte.
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Petri
Gast
Beitrag 16. Dez 2007, 11:29   Antworten mit Zitat
Ich glaube nicht an Gott. Möchte damit aber keinen gläubigen Menschen verletzen.
Es ist für mich nicht vorstellbar, daß irgendein anderes Wesen außer ich selbst über mich wacht, mich beschützt oder mir durch irgendwelche geheime Zeichen verrät, was ich wann tun sollte.
Ich brauche die anderen Menschen, um froh und gesund leben zu können, aber keinen Glauben an Gott oder eine andere Fremdbestimmung.
Egal ob etwas gut oder schlecht läuft im Leben. Fast immer habe ich einen Mitanteil an diesen Geschehnissen. Alles ist voneinander anhängig, alles beeinflußt sich und alles ist im Fluß, so verstehe ich Leben.
Ich bin davon überzeugt, daß es einer starken und reifen Persönlichkeit bedarf, um all die manchmal überraschenden Ereignisse des Lebens verstehen zu können und um dabei auch noch im inneren Gleichgewicht zu bleiben.
Wer fortlaufend sein eigenes Verhalten überprüft und sich selbst vertraut, der vertraut auch den anderen Menschen und so entstehen gute Chancen, daß die meisten Dinge des Lebens zufriedenstellend verlaufen.
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Rentus
Gast
Beitrag 18. Jan 2008, 12:05   Antworten mit Zitat
Wahrscheinlich laufen im Universum all die unzähligen energetischen wie auch biochemischen Prozesse ab, wie sie in uns Menschen ebenfalls ablaufen. Natürlich in völlig anderen Dimensionen und Größenordnungen, aber das Prinzip ist gleich.
Es ist für mich kaum vorstellbar, was da draußen anders sein sollte als in uns selbst. Unser menschlicher Körper wie auch unser Geist bestehen aus Energien, mal dichter, mal nicht so dicht, so wie das Universum.
Wenn der Mensch ein Haus plant, dann setzt er seinen Geist ein. Sehr stark verallgemeinert wird sozusagen die Energie eines Menschen aufgebracht und verbraucht bzw. umgewandelt, um diesen Hausplan zu erstellen. Mit Energien in der Form eines Menschen wurde letztendlich das Haus geplant und Energien werden es auch errichten.
Das klingt alles sehr einfach, aber warum sollte es anders sein.
Vielleicht können wir all die drängenden Fragen zur Entstehung des Universums und wer für seine Planung verantwortlich war, dann beantworten, wenn wir auch all die Abläufe in unserem menschlichen Körper besser verstehen.
Sollten jedoch nicht die Energien mit all ihren Wechselwirkungen und Zusammenhängen aus Versuch und Irrtum das Universum geplant und erstellt haben und es einen bewußten Planer ( z. B. Gott) des Universums wie auch des Menschen geben, dann hätte ich von ihm gern eine Frage beantwortet: Warum er bei der Entwicklung der Spezis Mensch nicht etwas mehr Sorgfalt an den Tag gelegt hat und ob er für die jahrtausendlange Not und das ebensolange Elend auf der Welt auch die Verantwortung übernimmt.
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Frau Holle
Silber-Benutzer
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268 Beiträge
seit 16.01.2006
Beitrag 18. Jan 2008, 17:42   Antworten mit Zitat
Rentus hat geschrieben:
Wenn der Mensch ein Haus plant, dann setzt er seinen Geist ein. Sehr stark verallgemeinert wird sozusagen die Energie eines Menschen aufgebracht und verbraucht bzw. umgewandelt, um diesen Hausplan zu erstellen. Mit Energien in der Form eines Menschen wurde letztendlich das Haus geplant und Energien werden es auch errichten.
Das klingt alles sehr einfach, aber warum sollte es anders sein.
Vielleicht können wir all die drängenden Fragen zur Entstehung des Universums und wer für seine Planung verantwortlich war, dann beantworten, wenn wir auch all die Abläufe in unserem menschlichen Körper besser verstehen.
Glaubst du also, dass es auch die menschliche Energie war, die das Universum erschaffen hat, nee, oder? Die Erde und wir Menschen sind ja Teil des Universums. Aber wer war es dann? Oder hat es sich selbst erschaffen? Aber wo kam am Anfang dann die Energie her?
Rentus hat geschrieben:
Sollten jedoch nicht die Energien mit all ihren Wechselwirkungen und Zusammenhängen aus Versuch und Irrtum das Universum geplant und erstellt haben und es einen bewußten Planer ( z. B. Gott) des Universums wie auch des Menschen geben, dann hätte ich von ihm gern eine Frage beantwortet: Warum er bei der Entwicklung der Spezis Mensch nicht etwas mehr Sorgfalt an den Tag gelegt hat und ob er für die jahrtausendlange Not und das ebensolange Elend auf der Welt auch die Verantwortung übernimmt.
Das ist allerdings eine berechtigte Frage. Gott wird oft als unser "Vater" bezeichnet... da kann ich nur den Kopf schütteln, denn was ist das für ein Vater, der die Hälfte seiner Kinder hungern lässt?? Man sollte ihm das Sorgerecht entziehen und ins Gefängnis stecken... wäre Gott ein Mensch wäre das längst geschehen, und in den Zeitungen und den Nachrichten würde wochenlang darüber berichtet. Es wird zwar tatsächlich hin und wieder darüber Bericht erstattet, dass es viel Elend auf der Welt gibt, aber nie wird Gott als Schuldiger genannt. Glauben die Medien alle nicht an Gott?
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Rentus
Gast
Beitrag 19. Jan 2008, 14:36   Antworten mit Zitat
Ich denke, daß die Entstehung des Universum das Ergebnis eines gigantischen Zusammenspiels von unterschiedlichen Energieformen war. Energieformen wie sie überall auf der Erde, wie auch im Menschen vorhanden sind. Hier gibt es Parallelen.
Leider kann ich Dir, Frau Holle, die Frage, wo die Energien herkommen und wer sie erschaffen hat, nicht beantworten. Irgendwo muß es aber einen Ursprung geben, den wahrscheinlich noch niemand zweifelsfrei bestimmen kann.
Energien können unterschiedliche Formen annehmen und auch unterschiedlich stark in Erscheinung treten. Sie können sich bis fast zum nichts verwandeln und dann kann aus einem unsichtbarem Atom eine riesige Energiemenge freigesetzt werden. Wir schlußfolgern daraus, daß sich alles im ständigem Wandel befindet und aus nichts auch nichts entstehen kann.
Wer das Leben beobachtet stellt ebenfalls fest, daß bei allem was die Natur wie auch der Mensch, als Teil der Natur, auslösen, Energieen beteiligt sind.
Was läßt sich aus diesen Beobachtungen und Erkenntnisse in Bezug auf den Ursprung des Universums und der Entstehung von Energien, ableiteten?
Zum einen, daß unsere Denkansätze und Vorstellungen in Bezug auf Gott oder Energien als Schöpfer des Universums und allen Lebens eventuell nicht stimmen. Denn auch Schöpfer und Energien brauchen einen Schöpfer.
Zum anderen, daß es den Zustand "nichts" gar nicht gibt. Egal ob wir in das Universum oder in ein Atom eintauchen, bis ans absolute Ende konnten wir noch nicht vordringen. Wir wissen nicht, ob dieses unbekannte Ende auch gleichzeitig der Anfang ist, für alle uns bekannten Dinge und Erscheinungen.
Sollte es jedoch kein Ende geben, so gibt es wahrscheinlich auch keinen Anfang.
Alle Dinge und Erscheinungen sind dann sozusagen in einem Prozeß von Veränderungen eingebunden, die nie aufhören.
Wo aber kommt der Anstoß für diesen fortlaufenden Prozeß her und wer hält diesen Prozeß am Leben?
Wahrscheinlich erzeugt dieser Prozeß seinen Antrieb aus sich selbst heraus und erhält sich so am Leben. Wie das genau funktionieren könnte, darüber muß ich noch eine Weile nachdenken.
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Faultier
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seit 04.10.2007
Beitrag 04. Feb 2008, 11:36   Antworten mit Zitat
Ich wundere mich eigentlich über das ausgeglichene Ergebnis bei der Umfrage. Ich hätte gedacht, dass bedeutend weniger Menschen an Gott glauben, zumindest kenne ich kaum jemanden der das von sich behaupten würde oder in die Kirche geht oder so.

Es gibt natürlich auch Menschen, die sagen zwar, sie glauben an Gott, aber tatsächlich beschäftigen sich sich null mit dem Glauben, beten nicht, gehen nicht in die Kirche. Das finde ich seltsam, denn würde ich glauben, dass es Gott gibt, würde ich sehr viel mit ihm kommunizieren und beten. Man kann finde ich nur vollkommen oder aber gar nicht gläubig sein..
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Rentus
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Beitrag 19. Feb 2008, 09:59   Antworten mit Zitat
Ich empfinde auch, daß die überwiegende Mehrheit der Menschen, zumindest in unserem Kulturkreis, nicht an Gott glaubt.
Eigentlich sollten die Kirchen beweisen, daß es einen Gott gibt, da sie sich ja auf ihn berufen. Wie wir alle wissen, wurde dieser Beweis bisher nicht erbracht. Hier liegen meiner Meinung nach die Hauptgründe darin, warum der Glaube an Gott immer mehr verloren geht.
Ein zweifelsfreier Beweis ist heutzutage nur akzeptabel, wenn er nach den Regeln der Wissenschaft geführt wird. Und die Wissenschaft erforscht ja nicht nur die Materie sonder auch unseren Geist und wie Körper und Seele miteinander funktionieren. Über diese Weg wird die Menschheit eines Tages heraus finden, wo und wie wir alle entstanden sind. Spätestens dann wird sich die Frage nach der Existenz eines Gottes beantworten lassen.
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Faultier
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seit 04.10.2007
Beitrag 24. Feb 2008, 15:09   Antworten mit Zitat
Ich glaube, die Kirche oder die Religion fühlt sich gar nicht in Erklärungsnot. Die Gläubigen würden vielleicht so argumentieren, dass jeder der Gott sehen und zulassen will, ihn auch sieht oder spürt oder sowas. Sprich: Wenn du einen Beweis für die Existenz Gottes einforderst, dann bist du zu dumm, engstirnig oder abgestumpft für Gott und die Signale, die er aussendet.
So geht das doch schon seit Jahrtausenden... Es heißt immer "finde zu Gott", dann zeigt er sich dir usw. Also nur wenn du an Gott glaubst, siehst du dass es ihn gibt... das ist natürlich sehr praktisch für die Religion, denn so wird sie eben nie in die Situation kommen, etwas beweisen zu müssen.
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Rentus
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Beitrag 27. Feb 2008, 14:44   Antworten mit Zitat
Es ist vielleicht nur noch eine Frage der Zeit, wie lange die Kirchen ihren Standpunkt zur Existenz eines Gottes bzw. zum Glauben aufrecht erhalten können.
Irgendwann wird die Wissenschaft und Forschung die eine oder andere große Menschheitsfrage beantworten können. Dann möchte ich die Begründungen der Kirchen in bezug auf ihren Glauben, den sie jahrtausende lang von den Menschen abverlangt haben, hören.
Niemand kann auf ewig an irgendeine Sache nur Glauben, jeder möchte die Dinge hinter der Sache auch verstehen und begreifen. Deshalb wird geforscht, entwickelt und untersucht.
Wenn die Menschen nicht relativ genau erforscht hätten, wie Wind und Wetter funktionieren, würden wir wahrscheinlich noch heute Glauben, daß diese Naturerscheinungen böse Dämonen sind.
Forschung und Entwicklung maßvoll und angemessen betrieben, sichert die Existenz der Menschheit.
Die Menschen werden das nach und nach immer besser verstehen und Wissen an die Stelle von Glauben setzen. Davon bin ich überzeugt.
Es wird unseren Menschen in der Zukunft einfach nicht mehr reichen, alles aus dem Glauben heraus abzuleiten bzw. darauf zurück zu führen.
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