Wer glaubt an Gott? (Seite 2)

[Umfrage]: Glaubt ihr an Gott?

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Monkey_D_Ruffy16
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Beitrag 03. Aug 2006, 12:59   Antworten mit Zitat
also ich glaube nicht an gott!!! denn wenn ichs täte würd ich ihn ganz sicher hassen XD
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Leo
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Beitrag 04. Aug 2006, 12:52   Antworten mit Zitat
Raonbow_SF hat geschrieben:
Das Christentum mit einer Sekte zu vergleichen finde ich absolut dumm, denn unter einer Sekte versteht man eigentlich etwas anderes....
Das Christentum ist was völlig anderes. ICh kann euch gern beweisen, dass das Christentum KEINE Sekte ist....
Beweise? Ja, gut, gerne. Nur los! Ich sprach auch nicht von allen Christen, auf keinen Fall. Bloß sind die Fundamentalisten tatsächlich so veranlagt. Führer u. Wahrheit: Die Bibel. (Führer auf regionaler Ebene - Pfarrer/Pastor.)
Und: Kritiker werden mit Gewalt angegriffen? Erstens mag das in wenigen (!) Gemeinden so sein, und zweitens: Kennst du dich ein klein wenig in Geschichte aus? Das gesamte Mittelalter war davon geprägt, dass alles, was der christlichen Kirche widersprach, unterdrückt bis vernichtet wurde.

Und nochmals: Ich spreche KEINESFALLS und ÜBERHAUPT NICHT von allen Christen, es erinnert mich aber manchmal tatsächlich an eine Sekte. Die Meinung musst du nicht teilen. Angreifen wollte ich niemanden.
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dieNase
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Beitrag 05. Aug 2006, 15:16   Antworten mit Zitat
Leo hat geschrieben:
Jede Antwort, die die Wissenschaft uns auf unsere Fragen liefert, wirft zwei andere Fragen auf. Viele bedeutende Wissenschaftler sagten, dass man einfach an Gott glauben müsse, wenn man sich mit den Fragen der Evolution, des Universums etc. gründlich beschäftigt hätte.
Leo, weißt du noch irgendein Beispiel oder sowas? Ich dache, zumindest innerhalb der Wissenschaft ist man sich einig, dass die Welt zumindest von keinem Gott erschaffen wurde. Das verblüfft mich also echt.

Du sagst, du glaubst auch an Gott. Vielleicht magst du mir die von mir weiter oben aufgeworfene Frage beantworten, von wegen ob du nur die Vorstellung von Gott hast oder ob du im Ernst an seine tatsächliche Existenz glaubst. Wäre sehr interessant für mich.
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Leo
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Beitrag 05. Aug 2006, 21:46   Antworten mit Zitat
Ich kann einfach nicht behaupten, dass ich an das, was die Wissenschaft herausgefunden hat, nicht glaube.
Zitate weiterer Wissenschaftler u. A. auf dieser Seite:
http://www.hjcaspar.de/hpxp/gldateien/glauwizit1.htm
Darwin, Newton, Kepler, Leibniz...

Nunja, wenn man sich darüber informieren möchte, gerät man leicht auf Reliogionsfanatiker-Seiten...


Ich glaube an das, was die Wissenschaft uns wirklich beweist, klar. Ich könnte mit meinem Verstand gar nicht vereinbaren, dass die Evolutionstheorie nicht stimmen solle... Der Mensch ist einfach nicht unfehlbar.
Aber eins verstehe ich nicht: Wie kann man behaupten, dass es keinen Gott gebe, weil die Erde so und so entstanden sei und sich auf jene Weise entwickelt habe? Ich finde ganz einfach, dass dies alles gar nicht gegen die Existenz eines Gottes spricht. Höchstens gegen die Unfehlbarkeit der Bibel. Hat ja auch net Gott geschrieben, sondern Menschen, ne? ; )
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Ronny

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Beitrag 07. Aug 2006, 11:37   Antworten mit Zitat
Ich muß Leo recht geben. Mit unseren aktuellen Methoden und mit unserem jetzigen Wissen können wir unmöglich sicher klären, ob es einen "Gott" oder ein oder mehrere vergleichbare Geschöpfe oder Wesen gibt. Wissenschaftlich ist weder die Exiszenz noch die Abwesenheit zu beweisen. Wir können auch nicht wissen, welchen Einfluß diese Wesen, so sie denn existieren, auf die Erschaffung des Universums oder die Entstehung der Menschheit hatten.

Deswegen denke ich, daß die Agnostiker das genau richtig machen. Die interessieren sich nämlich nicht besonders für diese Frage, weil es keinen Unterschied macht. Mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit hat "Gott" keinen direkten Einfluß auf unser Leben und steuert nicht einzelne Menschen, obwohl das grundsätzlich nicht auszuschließen ist.

Solange es keinen eindeutigen Beweis gibt, ist es klug, sich für keine von beiden Möglichkeiten zu entschieden, sondern beide Möglichkeiten einkalkulieren. Dann ist man, egal wie es ausgeht, immer gut vorbereitet.

Dennoch muß ich sagen, daß ich, zumindest nach unserem heutigen Erkenntnisstand, die Chance, daß es einen Gott gibt, für äußerst gering halte. Für noch viel geringer halte ich die Chance, daß z.B. Beten einen tatsächlichen Effekt hat und daß sich Gott wünscht, die Menschen würden an ihn glauben und die Bibelgebote einhalten.

Zudem finde ich den Focus der meisten Gläubigen irgendwie verdreht. Wenn es wirklich einen Gott gibt, dann wären doch die interessantesten Fragen: Warum hat Gott das Universum erschaffen? Woher kommt Gott? Gibt es mehrere Götter? Was ist der Zweck des Universums? Hat Gott noch andere Universen erschaffen?

Zumindest würde mich das interessieren. Lächelnd
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Leo
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Beitrag 07. Aug 2006, 12:41   Antworten mit Zitat
Oh, "er" kann die Menschen schon beeinflussen. Zumindest indirekt; der Glaube macht die Menschen - je nachdem - ruhiger und tröstet sie oder macht sie aggressiv... Das ist ja gerade das Prinzip des GLAUBENS: es geht nicht darum, etwas zu wissen. Gläubige wollen nicht bewiesen haben. Es geht um den Glauben an etwas, das da ist und das Geschehen ein wenig überwacht und es gibt ganz einfach Halt...
Jeder nach seiner Facon ^^
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dieNase
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Beitrag 07. Aug 2006, 13:41   Antworten mit Zitat
Ronny hat geschrieben:
Mit unseren aktuellen Methoden und mit unserem jetzigen Wissen können wir unmöglich sicher klären, ob es einen "Gott" oder ein oder mehrere vergleichbare Geschöpfe oder Wesen gibt. Wissenschaftlich ist weder die Exiszenz noch die Abwesenheit zu beweisen.
Naja, aber es ist doch irgendwie sinnvoller, dann nur an die Dinge zu glauben, die auch bewiesen sind, sonst müsste man ja auch an Zwerge und Kobolde, Geister, Hexen, Feen und den Osterhasen glauben bzw. deren Existenz nicht ausschließen. Das ist mir echt zu blöd.


@Leo: Also geht es gar nicht um die wirkliche Existenz von Gott sondern nur darum, dass man sich so etwas vorstellt. Aber umso schlimmer finde ich es, wie Gläubige manchmal mit arroganter Überzeugung von Gott sprechen und so tun, als würden sie jeden Tag ganz toll mit ihm kommunizieren und auch Antworten erhalten, was man als dummer Atheist natürlich nie erleben wird.
Außer dieser Scheinheiligkeit stören mich auch diese tradierten Normen wie Enthaltsamkeit. Das ist für mich Naturfeindlichkeit und kann nicht von Gott gewollt sein.
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Leo
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Beitrag 07. Aug 2006, 14:21   Antworten mit Zitat
Wenn man ganz fest daran glaubt... Sicherlich entspringen die "Antworten" dem eigenen Geist, aber ich kenne einige Menschen, die Gott bzw. das Göttliche als Teil des Menschen definieren, als das Gute im Menschen. Dass man Gott dann sieht, wenn ein Mensch einem anderen hilft.
Enthaltsamkeit und Du-musst-bis-ans-Ende-deines-Lebens-mit-deinem-Ehepartner-zusammenbleiben-egal-was-passiert halte ich auch für Quatsch aber meiner Vorstellung nach sagt das auch kein Gott, sondern die Religion(en)... Genauso wie der Papst gegen Verhütung wettert, während so viele Menschen an AIDS sterben, aber die haben das dann verdient weil. So denke ich auf keinen Fall und das hat für mich nichts mit Gott zu tun.
Die Kirche und die Bibel sind voller Widersprüche und das ist es, was mich an dem herkömmlichen christlichen Glauben stört. Wer an Gott glaubt, ist nicht verpflichtet, die Grundsätze der Kirche anzunehmen und hinter diesen zu stehen.
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dieNase
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Beitrag 07. Aug 2006, 15:31   Antworten mit Zitat
Leo hat geschrieben:
Sicherlich entspringen die "Antworten" dem eigenen Geist, aber ich kenne einige Menschen, die Gott bzw. das Göttliche als Teil des Menschen definieren, als das Gute im Menschen. Dass man Gott dann sieht, wenn ein Mensch einem anderen hilft.
Mit dieser Sichtweise kann ich mich anfreunden, aber ich höre das so auch zum ersten Mal. So einen Gott gibt es natürlich, aber ich würde für mich das halt eher als "Gewissen" oder "innere Stimme" bezeichnen. Ist doch auch viel toller wenn man weiß, dass diese Macht in einem selbst ist und nicht weit entfernt im Himmel sitzt.

Leo hat geschrieben:
Enthaltsamkeit und Du-musst-bis-ans-Ende-deines-Lebens-mit-deinem-Ehepartner-zusammenbleiben-egal-was-passiert halte ich auch für Quatsch aber meiner Vorstellung nach sagt das auch kein Gott, sondern die Religion(en)...
Ja, klar. Aber dadurch, dass die Kirche behauptet, im Namen Gottes zu sprechen, finden Leute wie ich keinen Gefallen an Gott.

Leo hat geschrieben:
Die Kirche und die Bibel sind voller Widersprüche und das ist es, was mich an dem herkömmlichen christlichen Glauben stört. Wer an Gott glaubt, ist nicht verpflichtet, die Grundsätze der Kirche anzunehmen und hinter diesen zu stehen.
Schon. Aber eine Institution wie die Kirche oder ein Manifest wie die Bibel sind für die meisten unverzichtbar, um ihrem Glauben aufrecht zu erhalten, oder? Die Kirche spielt ja auch eine große soziale Rolle und ist für manche Leute das wichtigste Umfeld. Da muss man mit den Normen der Kirche schon konform gehen, sonst fühlt man sich nicht wohl.
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Leo
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Beitrag 09. Aug 2006, 20:58   Antworten mit Zitat
Denjenigen, die die Kirche für ihren Glauben brauchen, sei's geschenkt... Ich für meinen Teil glaube an Gott, will sogar Religionslehrerin werden, aber halte von den Grundsätzen der Kirche trotzdem nichts. (Das mag wie ein Widerspruch aussehen, aber diese muss ich den Kindern ja auch nicht eintrichtern.) Von irgendeiner Kirche geht der Grundsatz des Gottesglaubens ja auch aus...
Mal eine andere Frage: Jede Rasse hat ihren eigenen Gottesglauben entwickelt und das seit Anbeginn der Menschheit... Oft mehrere Götter. ABer im Grunde kann das ja nicht von ungefähr kommen, oder? Klar, so haben sie versucht, sich die Welt zu erklären, aber so richtig können wir das ja auch nicht, ohne uns zu fragen, warum und wie das alles entstanden ist. Und wie bereits gesagt: Wenn die Welt sich so entwickelt hat, wie wir es heute glauben, dann widerlegt das einiges in der Bibel, aber nicht die Existenz eines Gottes.
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Ronny

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seit 24.03.2005
Beitrag 10. Aug 2006, 10:33   Antworten mit Zitat
dieNase hat geschrieben:
Naja, aber es ist doch irgendwie sinnvoller, dann nur an die Dinge zu glauben, die auch bewiesen sind, sonst müsste man ja auch an Zwerge und Kobolde, Geister, Hexen, Feen und den Osterhasen glauben bzw. deren Existenz nicht ausschließen. Das ist mir echt zu blöd.
Na es gibt aber einen entscheidenden Unterschied zwischen Gott und einer Hexe: Bei Gott gibt es ein Indiz, daß er existiert, bei der Hexe nicht. Das Universum, in dem wir leben, existiert ja mal und unser auf "Aktion-Reaktion" trainierter Verstand sagt uns, daß das ganze ja irgendwo hergekommen sein muß und nicht aus dem nichts entstanden sein kann.
Leo hat geschrieben:
Jede Rasse hat ihren eigenen Gottesglauben entwickelt und das seit Anbeginn der Menschheit... Oft mehrere Götter. ABer im Grunde kann das ja nicht von ungefähr kommen, oder?
Naja, dafür sind aber verschiedene Erklärungen und Interpretationen denkbar. Wie kommt es, wenn so viele Rassen an Gott glauben, daß sie sich ihn alle so unterschiedlich vorstellen? Vielleicht ist es doch nur Einbildung, denn wenn es einen echten Gott gäbe, mit denen die Leute durch beten etc. Kontakt halten, dann müßte die Vorstellung von Gott bei den verschiedenen Rassen doch zumindest ähnlich sein, oder?

Außerdem könnte das auch genetisch veranlagt sein. Vielleicht ist unser Geist so beschaffen, daß er versucht alles rational und logisch zu erklären und in der Vergangenheit ist er oft dabei gescheitert, aus Mangel an Grundwissen über physikalische Zusammenhänge usw. Deswegen hat sich unser Geist des Konstrukts "Gott" bedient, damit die Leute nicht völlig "durchdrehen". Inzwischen sind die ganzen ungeklärten Fragen nach den Blitzen leicht zu beantworten und man sieht ja auch das Ergebnis, daß immer weniger Menschen an Gott glauben. Die christliche Kirche hat vor allem in Regionen zuwächse, wo der Bildungsstand der Menschen extrem niedrig ist.

Ich will mich ja nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich denke der durchschnittliche Bildungsstand der Menschen und die Anzahl der Kirchenanhänger in einer Region haben einen direkten Zusammenhang.
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NSF001

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Beitrag 10. Aug 2006, 16:46   Antworten mit Zitat
Ronny hat geschrieben:
Außerdem könnte das auch genetisch veranlagt sein. Vielleicht ist unser Geist so beschaffen, daß er versucht alles rational und logisch zu erklären und in der Vergangenheit ist er oft dabei gescheitert, aus Mangel an Grundwissen über physikalische Zusammenhänge usw. Deswegen hat sich unser Geist des Konstrukts "Gott" bedient, damit die Leute nicht völlig "durchdrehen".
Die Menschheit benötigt eine "Ordnung", ohne diese Ordnung würde jede Zivilisation unweigerlich untergehen, da der primitive menschliche Verstand nicht in der Lage ist, diese Ordnung selbst zu schaffen erfindet er einen imaginären "Supervisor", jemanden der für Ordnung sorgt, auch wenn er nur in unseren Köpfen existiert, so erfüllt er dennoch seinen Zweck. Der Tag des jüngsten Gerichts z.B. spiegelt das menschliche Bedürfnis der Bewertung wieder, jeder Mensch genießt es für seine guten Taten gelobt zu werden und die Angst vor Strafen bei schlechten Taten motiviert uns besser zu werden, im Grunde bewertet, belohnt b.z.w. bestraft und überwacht "Gott" die Menschheit, ich gehe jetzt mal auf Konfrontationskurs und stelle die Behauptung auf, dass diese Eigenschaften eines "Gottes" auch von einem Computer ausgeführt werden könnten, vielleicht werden wir eines fernen Tages einen Computer als Gott ansehen, wer weiß das schon genau, weltweite Überwachungssysteme, effizientere Computer und immer bessere KI`s sind nichts Unrealistisches, nein, sie sind schon jetzt überall vertreten, nur noch nicht zentralisiert...zum Glück...ich weiß, dass ich das extrem theoretisch beschrieben habe, war auch beabsichtigt, aber bei den technologischen Errungenschaften, die wir in den letzten 100 Jahren gemacht haben, da kann ich mir für die nächsten 100 sehr viel vorstellen...

Zum Schluß noch eine nette Antwort auf die Frage "was" Gott ist: Gott ist der Traum einer guten Regierung, er belohnt nur die Guten, er bestraft nur die Bösen, er beschützt uns und er gibt uns Alles was wir zum Leben brauchen...
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Leo
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seit 07.07.2006
Beitrag 11. Aug 2006, 18:41   Antworten mit Zitat
[quote="Ronny]Vielleicht ist es doch nur Einbildung, denn wenn es einen echten Gott gäbe, mit denen die Leute durch beten etc. Kontakt halten, dann müßte die Vorstellung von Gott bei den verschiedenen Rassen doch zumindest ähnlich sein, oder?
[/quote]
Aber vielelicht ist das auch gerade die Freiheit, die Er uns Menschen lässt... Wir haben auch die Freiheit, selbst zu wählen, ob wir an Gott glauben oder nicht. Nur der Mensch sah/sieht das anders.

Und, Ronny: Ich für meinen Teil finde, dass du dich da wirklich zu weit aus dem Fenster gelehnt hast. Teilweise mag das ja stimmen, aber eine Erklärung, dass du nicht automatisch alle gläubigen Menschen für beknattert hältst, fehlt da offensichtlich!!
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Frau Holle
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seit 16.01.2006
Beitrag 19. Aug 2006, 14:11   Antworten mit Zitat
Es gibt rein statistisch vielleicht schon einen Zusammenhang zwischen Bildung und Gläubigkeit, aber nicht insofern, dass dumme Leute blöd genug sind, um an Gott zu glauben.

Der Zusammenhang kommt wohl eher durch ein Milieu zustande, das eher einfach und bescheiden lebt, eher auf dem Land als in der Stadt, eher früh Kinder bekommt statt zu studieren und eher zu Gott betet statt dem irdischen Luxus nachzujagen.
So könnte ich mir das jedenfalls erklären.
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Ronny

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Beitrag 22. Aug 2006, 09:38   Antworten mit Zitat
Leo hat geschrieben:
Und, Ronny: Ich für meinen Teil finde, dass du dich da wirklich zu weit aus dem Fenster gelehnt hast. Teilweise mag das ja stimmen, aber eine Erklärung, dass du nicht automatisch alle gläubigen Menschen für beknattert hältst, fehlt da offensichtlich!!
Naja, beknattert ist vielleicht der falsche Ausdruck. Die, die meinen sicher zu wissen, daß es keinen Gott gibt, also die Atheisten, sind ja auch nicht unbedingt besser. Man kann es mit dem jetzten Kenntnisstand halt nicht wissen, sondern nur annehmen. Und wir sind im 21. Jahrhundert, haben etliche wissenschaftliche Fortschritte gemacht. Wer jetzt solche Dinge annimmt, ohne daß sie wirklich bewiesen wurden, der handelt zumindest unüberlegt.
Frau Holle hat geschrieben:
Der Zusammenhang kommt wohl eher durch ein Milieu zustande, das eher einfach und bescheiden lebt, eher auf dem Land als in der Stadt, eher früh Kinder bekommt statt zu studieren und eher zu Gott betet statt dem irdischen Luxus nachzujagen.
Ja, aber das gleiche Millieu sorgt auch für Bildung. Leute, die in der Stadt leben, haben in der Regel bessere Bildungseinrichtungen also auf dem Land. Und Leute die in einem Industriestaat leben haben im Vergleich zu den Dritte-Welt-Ländern auch bessere Bildungseinrichtungen. Und gerade in den Dritte-Welt-Ländern hat die Kirche die meisten Zuwächse. In Europa sind die Mitgliederzahlen seit dem späten Mittelalter wahrscheinlich rückläufig.

Hat jemand Lust mal die genauen Zahlen herauszusuchen aus Wikipedia oder so?

Die Crux ist einfach, daß mit zunehmendem Bildungsstand und Wissen, die Indizien in unserem Lebensumfeld anders gedeutet werden. Früher hat man aus Mangel an Wissen auch an Hexen und Geister geglaubt. Einige Urvölker in Arika glauben sicher immer noch an Geister und dergleichen. Wir tun das aber nicht mehr (jedenfalls die große Masse), weil wir die Indizien inzwischen anders deuten können. Der gleiche Zusammenhang gilt auch für Gott. Mit unserem jetzigen Wissen können wir zwar nicht ausschließen, daß es einen Gott gibt, der vielleicht das Universum erschaffen hat. Was wir aber mit nahezu absoluter Sicherheit sagen können: Gott war und wird nie so sein wie alle Kirchen und Weltreligionen ihn darstellen. Deswegen gibt es auch immer mehr Atheisten.
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