USA versenkt ausgemusterten Flugzeugträger

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Rupp

aus Lich
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Beitrag 18. Mai 2006, 17:08 USA versenkt ausgemusterten Flugzeugträger   Antworten mit Zitat
Habe eben im Fernsehn gesehen, dass die US Marine einen alten ausgemusterten Flugzeugträger im Meer versenkt hat... er sei jetzt das größte künstliche Riff der welt.
Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich bedenklich. immerhin werden die dinger mit Atomkraft betrieben. wurde der Atomreaktor entfernt? Wenn nein, was soll damit passieren?
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NSF001

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Beitrag 18. Mai 2006, 18:16   Antworten mit Zitat
Oft werden die kompletten Reaktoren, auf jeden Fall aber die Brennstäbe entfernt. Die Reaktoren und die Brennstäbe werden dann in unterirdischen Lagerstätten untergebracht. Sollte dennoch mal ein Reaktor mit Brennstäben versenkt werden, dann dürfte es trotzdem vorerst keine Probleme geben, solche Reaktoren können selbst im aggressiven Meerwasser viele Jahrzehnte überdauern ohne ein Leck zu bekommen...Genug Zeit für Greenpeace Zwinkernd
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Rupp

aus Lich
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Beitrag 18. Mai 2006, 18:39   Antworten mit Zitat
NSF001 hat geschrieben:
Oft werden die kompletten Reaktoren, auf jeden Fall aber die Brennstäbe entfernt. Die Reaktoren und die Brennstäbe werden dann in unterirdischen Lagerstätten untergebracht. Sollte dennoch mal ein Reaktor mit Brennstäben versenkt werden, dann dürfte es trotzdem vorerst keine Probleme geben, solche Reaktoren können selbst im aggressiven Meerwasser viele Jahrzehnte überdauern ohne ein Leck zu bekommen...Genug Zeit für Greenpeace Zwinkernd
naja, aber was passiert, wenn der Reaktor unter wasser beschädigt wird... natürlich sind sie sicher... aber AKW's sind auch anfällig, obwohl sie verdammt gut gesichert sind!
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NSF001

aus Niedersachsen
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Beitrag 18. Mai 2006, 22:28   Antworten mit Zitat
*räusper*
Tja, wenn so ein Ding auf dem Meeresboden beschädigt wird, na dann Prost, ich hoffe du isst dann keine Meeresfrüchte mehr Zwinkernd
Also die Folgen wären katastrophal, aber ich halte sowas für sehr unwahrscheinlich, doch selbst wenn, es gibt immer ein Land das die Misere in letzter Sekunde abwendet, im Zweifelsfall Bündnis 90...
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Frau Holle
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Beitrag 22. Mai 2006, 09:04   Antworten mit Zitat
Das ist für mich wieder ein typisches Beispiel, dass die Problematik von Atomkraft zwar verdrängt, nämlich verbuddelt, aber nicht gelöst werden kann.
Und was soll bitte gut daran sein, dass die Reaktoren im Meer viele Jahrzehnte überdauern können, ohne ein Leck zu bekommen? Weil du dann eh schon tot bist?
Leider haben ziemlich viele Menschen, die weltbewegende Dinge tun, diese „Nach uns die Sintflut“- Einstellung. Ich bin nicht mal eine militante Atomkraftgegnerin, aber bin sehr entschieden dagegen, dass man die Probleme banalisiert oder unbekümmert und achselzuckend den nachfolgenden Generationen überlässt.
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NSF001

aus Niedersachsen
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Beitrag 22. Mai 2006, 17:58   Antworten mit Zitat
NSF001 hat geschrieben:
Oft werden die kompletten Reaktoren, auf jeden Fall aber die Brennstäbe entfernt. Die Reaktoren und die Brennstäbe werden dann in unterirdischen Lagerstätten untergebracht.
Das ist der Normalfall, ich freue mich ganz bestimmt nicht über Reaktoren auf dem Meeresgrund und ich versuche auch nicht die Gefahr von Atomenergie herunterzuspielen, aber ich finde man sollte auch keine übertriebene Panikmache betreiben. Was Deutschland betrifft ist die Atomenergie die sicherste Energiequelle die genügende Mengen "Saft" erzeugen kann um z.B. ein U-Boot anzutreiben...
Wie sicher die Technik bei anderen Ländern ist, das ist etwas worüber man als Außenstehender nur spekulieren kann... Andere Energiequellen für die wie eben genannten U-Boote sind nicht effektiv genug und zurück zum Öl ist in meinen Augen noch schlimmer als die "Kraft des Atoms"
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Nico
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Beitrag 22. Mai 2006, 20:55   Antworten mit Zitat
@Frau Holle:
Recht hast Du! "Grüne" Themen sind für viele Normalos immer noch abschreckend. Ich finde aber, dass die Leute sich über jede Problematik ihre eigene Meinung bilden müssen. Würden Umweltaktivisten nicht ständig wegen Banalitäten wie beispielsweise einem Storchennest durch die Decke gehen, wären mehr Menschen bereit, die wirklich ernsten Themen zu berücksichtigen!

Ich finde diese ganze Versenkungsaktion problematisch! Wem gehören denn die internationalen Gewässer? Die gehören genau wie auch das Weltall niemandem. Die rational logischste Konsequenz daraus ist doch, dass man so gering wie nur möglich in diese Bereiche eingreift um eine mögliche zukünftige Nutzbarkeit nicht zu verhindern, bzw. zu erschweren. Im All fliegt ja auch ziemlich viel Müll rum! Ein internationaler Gerichtshof müsste sich um solche Vorkommnisse kümmern und im Sinne zukünftiger Generationen rational entscheiden. Selbst unter pragmatischen Gesichtspunkten ist diese Aktion sinnlos, statt das Ding zu versenken, könnten sie doch einfach ein Museum draus machen! Von zukünftigen Kosten für eine Bergung ganz zu Schweigen!
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Frau Holle
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Beitrag 23. Mai 2006, 21:18   Antworten mit Zitat
Nico hat geschrieben:
Würden Umweltaktivisten nicht ständig wegen Banalitäten wie beispielsweise einem Storchennest durch die Decke gehen, wären mehr Menschen bereit, die wirklich ernsten Themen zu berücksichtigen!
Ich glaube, ich weiß was du meinst. Das Image von Umweltschutz ist den meisten nicht cool genug, weil sie damit Dinge wie Sentimentalität, nervige Nachdenklichkeit, Ökolatschen und lasche Tofu-Dinkel-Würstchen assoziieren. Wenn man älter als 15 ist, sollte man aber mal begreifen, dass der Punkt nicht irgendwelche mehr oder weniger wahrhaftigen Vorurteile sind, sondern der Sinn der Sache. So vielen Menschen ist die Zukunft der Erde aber scheinbar egal, oder sie blenden es einfach aus. Ich glaube, solche Leute sind einfach Egoisten, ohne es zu wissen. Ich hasse Leute, denen überhaupt nicht bewusst ist, wie unbedeutend sie eigentlich sind und wieviel Schaden sie demgegenüber auf dieser Welt aber anrichten.
Ich setze mich zwar nicht für Storchennester ein und ich habe auch kein Solarzellenhaus oder bade viermal im selben Badewasser oder so, aber verglichen mit anderen bin ich glaube ich schon ein toller Umweltfreund. Cool


Ein Museum für alte Flugzeugträger? Naja, das ist vielleicht ein bißchen sehr ideell. Ich weiß ja auch nicht, was mit dem ganzen Atomschrott gemacht werden soll und wie oder ob es überhaupt mit Atomenergie weitergehen soll. In Anbetracht der knappen Energieressourcen und der nicht abzustreitenden Sauberkeit von Atomenergie, abgesehen vom Schrott, will ich mir da echt kein Urteil erlauben.
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NSF001

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Beitrag 23. Mai 2006, 23:44   Antworten mit Zitat
Frau Holle hat geschrieben:
Ich hasse Leute, denen überhaupt nicht bewusst ist, wie unbedeutend sie eigentlich sind und wieviel Schaden sie demgegenüber auf dieser Welt aber anrichten.
Natürlich ist jeder einzelne Mensch unbedeutend, sonst gäb es nicht soviele von uns, desto größer die Population einer Spezies umso unbedeutender ist das Individuum, nicht umsonst heißt es beim Militär, dass einzelne Soldaten "entbehrlich" sind. Doch das mit dem Schaden anrichten, naja langfristig bin ich mir da nicht so sicher, die Erde ist ein sich selbst regulierendes Ökosystem, d.h. sollte die Menschheit die Erde wirklich und damit meine ich "wirklich" an den Rang der Zerstörung bringen, dann wird die gute alte Erde den "Virus" Mensch schon los werden, ohne selbst drauf zu gehen, kurzum, dann wird es wieder ein Massensterben geben, so war es und so wird es wieder passieren, wenn eine Spezies nicht in das Ökosystem passt, stirbt sie aus, die Frage ist nur wie lange es dauert bis uns dieses Schicksal...
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Rupp

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Beitrag 24. Mai 2006, 17:08   Antworten mit Zitat
das problem ist, unsere Erde ist ein Ökosystem, genau wie unser körper auch ein system ist. Wenn unser körper krank wird, veruscht er bis zuletzt das Virus auszulöschen und erst kurz vorm "Abkratzen" bricht das system zusammen! genauso ist es auch bei der erde... sie wird sich noch sehr lange einigermaßen gut halten und können. und dann blitzartig wird alles wegsterben was es so gibt auf der erde! ich nehme da als beispiel mal "The Day After Tomorrow". der film ist meiner meinung nach sehr realistisch und das geschehen ist durchaus möglich!
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Frau Holle
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Beitrag 25. Mai 2006, 18:06   Antworten mit Zitat
Klar wird der Zustand der Erde noch relativ lange so gut sein, dass Menschen auf ihr leben können. Aber die Frage ist doch auch, mit welcher Lebensqualität. Es vergeht kein Sommertag, an dem ich nicht an die Folgen des Ozonlochs denke. Klar, ganz früher als es noch kein Ozonloch gab, sind die Menschen dafür an Schnupfen oder an der Pest gestorben. Aber eben weil wir so fortschrittlich sind und alle Möglichkeiten haben, könnten wir optimal leben und die Welt pflegen.
Und die Menschen bringen viel im Ökosystem Erde durcheinander, was sie selber nicht regulieren kann und was teilweise auch irreparabel ist. Durch die Erwärmung der Meere sterben bestimmte besonders fetthaltige Fischarten aus, die Hauptnahrungsquelle größerer Meeresbewohner wie Seelöwen sind. Diese fressen unnatürlicherweise stattdessen Seeigel, die dadurch vom Aussterben bedroht sind und nicht mehr große Mengen Tang vernichten können, das darum mehr und mehr die Inselufer bewuchert.
Rupp, du schreibst, dass irgenwann erst aber dann blitzartig alles auf der Erde wegsterben wird... blitzartig wird es vielleicht in Anbetracht der gesamten Weltgeschichte sein, aber den zu dieser Zeit lebenden Menschen wird es weniger blitzartig erscheinen, da kannst du sicher sein.

Ich finde es komisch, dass ihr sagt, dass die Erde ja erst in vielen vielen Jahren zusammenbrechen wird, so als wäre das dann ja okay. Wie bei einem alten Mann, der mit 95 stirbt und dessen Tod dann jeder hinnehmen kann, weil er ja wirklich alt geworden ist. Jeder Mensch muss ja sowieso mal sterben. Aber die Erde müsste das nicht!!

Ich hab "The Day After Tomorrow" nicht gesehen, was passiert denn da?
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Ronny

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Beitrag 13. Jun 2006, 10:52   Antworten mit Zitat
Ok, da sich das Thema in eine etwas andere Richtung entwickelt hat, habe ich es aufgeteilt. Der Teil um die Ernährung und den Bären ist jetzt unter http://geruechte-forum.de/gesunde-ernaehrung-und-der-problembaer-t280.html zu finden.

Der Flugzeugträger und das Riff kann weiterhin hier besprochen werden.
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Oli
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Beitrag 24. Jul 2006, 21:28   Antworten mit Zitat
So wie ich die amis einschätze haben sie die problematik mit der strahlung nicht so ernst genommen und das ding einfach für ein gutes image runter ins meer gelassen. anderer seits werden die ja wohl nicht so blöd sein und ihre eigenen leute da tauchen lassen, wenn das ding da noch strahlt...

wenn es so ist , dass die alles schön gereinigt haben, dann ist es eine sehr gute idee, weil sich auf so einem künstlichen riff viele tierarten ansiedeln können und es für taucher sicher ein schönes ziel ist
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student247
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Beitrag 24. Jul 2006, 21:45   Antworten mit Zitat
@Oli: SO sieht es aus. Neulich leif eien Reportage auf N24, die darüber berichtete, dass hunderte ausgedienter US-Panzer im Meer versenkt wurden. Und jetzt kommts: Umweltaktivisten begrüßten das Vorhaben, da dadurch in bisher unbesiedelten Gebiten neue künstliche Riffe entstehen. Ein Jahr später war schon wilder Bewuchs zu sehen und Meeresbiologen waren begeistert.
Vor Versenken der Panzer wurden Sie gründlichst gereinigt und Gefahrenquellen, wie z.B. Klappen und Luken wurden entfernt, um niemanden zu gefährden.

Also wenn das keine tolle Sache ist, dann weiß ich auch nicht.

Aus Kriegsgerät wird Leben geboren!

Man sollte solche Aktionen unterstützen und nicht so voreingenommen davon ausgehen, dass der AMerikaner an sich umweltzerstörend ist (Kioto-Protokoll ausgenommen Zwinkernd ) Alternativ hätten die Panzer ja auch auf dem Stahlmarkt verkauft werden können...
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Cheater

aus Dachau
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Beitrag 25. Jul 2006, 15:31   Antworten mit Zitat
Hätten sie die Panzer verkauft, dann hätten sie doch kein riff kaufen können ( das muss ja auch irgendwo her und ist meistens geschütz ). Also finde ich das schon gut, aber naja die andere Seite ist, dann halt, dass man nicht einfach mal schnell ein paar Fahrzeuge versenken kann nur um ein riff anzubauen Zwinkernd

Aber naja wenn es denen gefällt dann sollen sie es machen
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