Transrapid Unglück (Seite 2)
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07. Okt 2006, 00:21 |
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dieNase hat geschrieben: @NSF001: Ach so ist das. Aber ich wundere mich trotzdem, dass eine Fortbewegungsmöglichkeit, die 20 Jahre lang erfolgreich getestet wurde und deren Schnelligkeit sensationell ist, noch nicht weiter verbreitet wurde.Oder wurden da immer noch viele Verbesserungen dran vorgenommen?
Noch was: der Zugführer kann schon bremsen, oder? 1.
Der Staat hat nunmal kein Geld und da muss man Sparen wo man kannn...natürlich immer am falschen Ende...abgesehen davon, haben die Ölkonzerne mehr zu sagen als es offiziell erlaubt ist, wer würde denn noch Autos kaufen, wenn man mit dem transrapid 5 Mal so schnell an den Bestimmungsort kommt, dann bleiben die doch auf ihrem Sprit sitzen...da passt die Politik schon auf, dass moderne Fortbewegungsmittel erst dann eingeführt werden, wenn es wirklich kein Öl mehr gibt.
2.
Ja es gibt eine Notbremse, die wurde offenbar auchnoch betätigt, aber die Todesfahrt hat ja nur 58 Sekunden gedauert, danach war schon alles vorbei, in so einer kurzen Zeit noch rechtzeitig zu bremsen sehe ich bei der Geschwindigkeit als unmöglich an.dieNase hat geschrieben: Ansonsten kenne ich mich einfach null mit dem Patentrecht aus und weiß daher nicht, was beim Nachmachen rechtens ist und was nicht. Das Patentrecht ist so schrecklich verkorkst...Miele bau eine neue Waschmaschine, ich stehle mir die Pläne, kaufe mir die gleichen Teile und gehe genau nach Bauplan vor...anschließend klebe ich anstatt dem Miele Aufkleber einen Sticker mit der Aufschrift: "Patente bringen heutzutage garnichts mehr" auf die Maschine und dann kann ich sie legal in Deutschland anbieten...
Du siehst also, nur weil es ein Patent drauf gibt, heißt das noch lange nicht, dass es nicht nachgebaut wird...
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07. Okt 2006, 16:06 |
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Also mich hat das Unglück auch sehr erschüttert, mein Beileid für alle Betroffenen...
Sicherlich wird nach so einem Vorfall nach der Ursache bzw. dem Schuldigen gesucht. Ich finde allerdings, daß man sich nicht mit menschlichem Versagen rausreden und irgendeinen Bahnangestellten zur Verantwortung ziehen kann. Abgesehen davon, daß es für alle Beteiligten ein riesiger Schock (gewesen) ist. Klar hätte man richtig hingucken können und dann vielleicht gemerkt, daß der Reparaturwagen fehlt. Ich bin aber überzeugt, daß in dem Fall die Technik nicht einwandfrei funktioniert hat. Da müßten doch überall Sensoren sein, die den Verlauf der Objekte verfolgen und anzeigen. Es muß doch bei dem heutigen Stand der Technik ein System geben, welches Alarm schlägt wenn sich irgendein Objekt auf der Strecke befindet, so daß es unmöglich wäre Transrapid und sonstige Wagen zur gleichen Zeit auf der Strecke fahren zu lassen. Es klingt so simpel daß ich es mir einfach nicht vorstellen kann
Ich glaube "die" wollen nur nicht, daß der Transrapid in ein schlechtes Licht gerückt wird und daß die achso tolle Technik angeprangert wird!
Gestern habe ich gelesen, daß Siemens zur Rechenschaft gezogen werden soll, da das Unternehmen für die Sicherheitsbestimmungen verantwortlich gewesen ist.
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09. Okt 2006, 12:42 |
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Habe jetzt gelesen, dass man die Möglichkeit in Erwägung zieht, den Wartungswagen in den Transrapid zu integrieren. Ob das allerdings nötig ist, nur weil er einmal dummerweise im Weg stand?
Naja, es ist wohl zumindest eine Alernative zu besseren Vorsichtsmaßnahmen, die bis jetzt eben auch nach 20 Jahre nicht hinreichend waren.
Wie ist das eigentlich auf den Strecken der Deutschen Bahn? Da gibt es doch auch keine Gewährleistung technischer Art, dass nicht irgendwelche Züge ineinander rasen, oder?
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09. Okt 2006, 17:01 |
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Bei der Bahn sind die Sicherheitsvorkehrungen genauso schlecht, wenn du wüsstest was da so abgeht...ich kenn einen bei der Bahn, der sagt, dass ein Großteil von Selbstmorden einfach den Passagieren verschwiegen wird, sogar die Presse erfährt fast nie davon, die Polizei kommt mit Bestattern, sammelt alles auf und die Fahrt geht weiter, als wär nichts gewesen, genauso wie Menschen können auch Äste auf der Strecke sein, darum müsste es da eigendlich auch Wartungswagen geben...gibts aber nicht, also noch größeres Risiko als beim Transrapid, aber sowas wird immer durch die Medien bestimmt, bestimmte Dinge werden heruntergespielt und wieder Andere werden unglaublich aufgebauscht, darum fahren überhaupt noch Menschen mit der Bahn, in Indien z.B. ist doch einmal im Monat ein schweres Zugunglück mit vielen Toten...die Sicherheitsvorkehrungen sind hier nur geringfügig besser...soviel zur Sicherheit. Auch gibt es in den Zügen keine Sicherheitsgurte...weil man sich so angeblich sicherer fühlt...und wenn´s zum Unglück kommt, dann werden die Leute quer durch den Zug geschleudert (Hauptursache schwerer Verletzungen). Trotzdem fahre auch ich hin und wieder mit der Bahn.
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10. Okt 2006, 03:16 |
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Hallo,
auch mein Beilad an die Angehörigen der Opfer. Die Betroffenen können es ja nicht mehr wirklich gebrauchen.
Dennoch schließe ich mich dem Rest von Schanns Beitrag vollkommen an. Für wenige Euro hätten man jeden Zug und jeden Wagen mit einem GPS-Sender (oder etwas Vergleichbarem) ausstatten müssen. Ein Computer hätte dann die Strecke permanent überwachen müssen und solche Unglücke verhindern können, da der Verlauf der Strecke ja bekannt ist. So kann auch leicht ein mögliches Hindernis "geortet" werden, wenn man die Position aller Züge kennt. Deshalb ist das Transrapid-Unglück in meinen Augen auch klar ein technisches Versagen. Sicherlich hätten Menschen das Unglück verhindern können und letztlich haben die Technik auch Menschen geplant, allerdings muß man sagen, daß man mit mit relativ einfachen technischen Mitteln dieses Unglück hätte verhindern könnte.
NSF001: Das bei der Bahn die Strecken auch nicht überwacht werden, macht die Sache ja nicht unbedingt besser. Bei der Bahn könnte man ähnliche Methoden einsetzen, um Zusammenstöße zu verhindern. Die Position der Züge wird doch inzwischen sowieso zentral überwacht? Dann sollte es doch einem Computer in der Zentral möglich sein, mögliche Zusammenstöße rechtzeitig aufzuspüren und zu verhindern. Naürlich bezieht sich das nur auf Zusammenstöße mit anderen Zügen, bei denen man rechtzeitig weiß, daß sie auf der Strecke stehen. Bei Selbstmördern hat man natürlich keine Chance den Zug rechtzeitig zu Bremsen. Gegen die Physik kann wohl auch die Bahn nichts ausrichten.
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