Rohstoffaktien im Trend

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Frick
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Beitrag 06. Apr 2006, 13:29 Rohstoffaktien im Trend   Antworten mit Zitat
Bei dem aktuellen Rohstoffboom und der Rohstoff-Knappheit durch den wirtschaftlichen Aufschwung in Asien und vor allem China ist es nicht verwunderlich, daß auch Rohstoff-Aktien wieder voll im Trend liegen. Geschickte Börsianer und einige Kleinanleger machen unglaubliche Gewinne von mehreren 100 Prozent, teilweise sogar 1000% und mehr. Wie solche Wertsteigerungen innerhalb kürzester Zeit erzielt werden können, ist nicht wirklich nachvollziehbar. Einzige die psychologischen Effekte des Marktes können vielleicht als Ursache herangezogen werden. Daß dieses künstliche Aufbauschen und Pushes der Kurse nicht lange von Bestand ist, merken die meisten Anleger dann irgendwann und geben frustriert auf und wollen mit Aktien und Börse nichts mehr zu tun haben. Solche Stimmen hört man zumindest immer wieder, da die Leute sich noch gut an den Börsen-Crash 2001 erinnern können. Wenn man die meisten dann endlich überzeugt hat, geht es auch schon wieder abwärts.
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dieNase
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Beitrag 08. Apr 2006, 14:18   Antworten mit Zitat
Richtige Börsencracks hängen doch eh den ganzen Tag vorm PC rum, die werden also schon mitbekommen, wenn die Aktien wieder fallen. Außerdem brauchen die doch diesen Nervenkitzel, sonst könnten sie ja gleich SOS Kinderdorf spielen. Und wenn die teilweise wirklich 1000% Gewinn machen, dann müssten sie ja schon sehr lahm sein, um am Ende weniger zu haben als am Anfang.

Blöde Anfänger oder nachlässige Spaßbörsianer fallen so und so auf die Schnauze, bei jeder Aktie.
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Nico
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Beitrag 11. Apr 2006, 09:26   Antworten mit Zitat
@ die Nase: Das mit den 1000 Prozent ist ein Werbespruch. Wenn es mal einen 1000-Prozenter geben sollte, dann ist der Weg von 0 bis 1000 Prozent so steinig und schwankend, dass nur die Wenigsten von Anfang bis Ende investiert bleiben. Daher sollte man sich von Börsenbriefen nicht zu sehr einnehmen lassen und nicht nur "Empfehlungen" handeln. Es heißt immer wieder, dass wer langfristig erfolgreich an der Börse sein will, sich seine eigene Strategie zurechtlegen muss.

Hier gibts einen interessanten Börsen-Blog:Aktien-Blog: Analysen, Anekdoten, Rezensionen.
Vielleicht lest ihr ja mal rein!
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Ronny

aus Berlin
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Beitrag 14. Apr 2006, 12:12   Antworten mit Zitat
Tststs, gleich wieder versteckte Werbung für's eigene Blog machen! Lächelnd

Naja, darfst du ruhig, das hast du dir verdient. Zudem werden die Links in allen phpBB-Foren ehh mit einem nofollow-Attribut ausgestattet, sodaß er bei Suchmaschinen nichts bringt.

Davon abgesehen träume ich nach meinen 3,5 Monaten an der Börse inzwischen davon, überhaupt mal Gewinn zu machen, auch wenn es nur ein paar Prozent sind. Von 1000 bin ich da leider weit entfernt. Naja, ich muß wohl erst noch meine eigenen Strategie finden. Irgendwie wird das alles nicht so, wie ich es mir vorstelle, vor allem auch bei den Börsenbriefen.
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Nico
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Beitrag 14. Apr 2006, 14:36   Antworten mit Zitat
Die eigene Strategie ist sehr wichtig. Ohne die wird es nichts. Nehme Dir vor, was Du erreichen willst. Also lege den Verkaufskurs in jedem Fall fest. Also für steigende als auch für fallende Kurse (Stop-loss) und wichtig ist: Ziehe die Strategie eisern durch! Denke nicht, dass Aktien billig sind, Du musst den Markt beobachten. Wenn die Kurse fallen, nachdem Du gekauft hast, musst Du entsprechend dem Markt handeln! Bilde Dir nicht ein, wie ein Kursverlauf sein muss, sondern sei bereit, Meinungen zu revidieren und handle nach dem was Du siehst: dem Chart, bzw. dem Trend! Der Markt ist oft irrational, halte nicht mit Vernunft dagegen, handle mit dem Markt!

Dazu kommen natürlich Dinge die man sich anlesen kann, wie z.B. Charttechnik und Grundlagen der Finanzierung etc. BWL-Kenntnisse werden, je länger Dein Anlagehorizont ist, immer wichtiger, weil langfristige Trends eher fundamental begründet sind als Tages- bzw. Wochentrends.
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dieNase
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Beitrag 21. Apr 2006, 16:02   Antworten mit Zitat
Wovor sollten sich die Rohstoffaktienbesitzer eigentlich fürchten? Es wird sich wohl kaum unverhofft eine Ölquelle auftun, die die Preise auf ein Minimum senken wird, oder? Sie sollten ihre Aktien villeichht nur wieder loswerden, bevor der letzte Tropfen auf dieser Welt verheizt ist. Wie lautet diesbezüglich nochmal die gängige Prognose??
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tillex
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Beitrag 29. Apr 2006, 13:51 tillex   Antworten mit Zitat
Börse ist herrlich! Verwertet Brasilien den Zucker in Ethanol statt als Rohzucker, steigt der Preis natürlich an. Wird Öl unerschwinglich, dann sind Additive wie Ethanol zu Diesel oder Energiesubstitute wie Solarenergie oder das schwieriger zu fördernde Sandöl die Alternativen.
Das Nervige daran ist, was Nico schon schrieb: 1. Kennt man die Highflyer nicht (habe Pacific Ethanol in Verdacht) und 2. Kaum einer hält mal über 100, 200% durch, da außer Bill Gates´ Solarworld, einer Sohu oder Sina Corp. oder Bijou Brigitte seinerzeit kaum eine Aktie nach oben über 1000% durchläuft, ohne mal wieder 50% Gewinne abzugeben und uns Zittrigen rausjagt. Und nur eine einzige Aktie bis zum Abwinken zu traden ist nahezu unmöglich.


Zuletzt bearbeitet von tillex am 29. Apr 2006, 14:00, insgesamt 2-mal bearbeitet
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tillex
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Beitrag 29. Apr 2006, 13:56   Antworten mit Zitat
Nase, man muß sich vor Massenreaktionen fürchten: Gold ist für die Volkswirtschaft Gift, du sollst gefälligst Anleihen oder Aktien kaufen, damit der Staat an dir verdient! Sehr traurig Du kannst also davon ausgehen, dass Gold, Silber & Co wieder etwas verlieren werden und die manipulierten Medien werden schreiben "das war´s mit Gold", damit die Kleinsparer aus dem Material wieder rausgehen. Aber wie weit diese Verkäufe zu stärkerem Preisverfall führen (bevor es wieder fett nach oben geht), da stecken wir halt nicht drin, aussitzen darf man so was imho nicht.
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Ronny

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Beitrag 30. Apr 2006, 13:51   Antworten mit Zitat
Hey, ich hab gestern festgestellt, daß zu Beginn des letzten Golfkriegs im Irak der Ölpreis um 20 % - 25 % gefallen ist. Woran liegt das? Ist das nicht ungewöhnlich, daß genau zu Beginn des Krieges, wo der Ölbedraf steigt, der Preis fällt? Irgendwie versteh ich das nicht ganz.

Hier ein Chart zum Rohölpreis: Chart vom Ölpreis

Im Märt 2003 hat der Irak-Krieg anfangen und genau zu dem Zeitpunkt bricht der Preis ein. Während des Krieges wurden die Preise ja dann eingefroren.
tillex hat geschrieben:
Und nur eine einzige Aktie bis zum Abwinken zu traden ist nahezu unmöglich.
Vielleicht wäre das ja gerade der Trick. Wenn man sich auf eine Aktie konzentriert, kennt man die Psychologie der Anlegen eben dieser einen Aktie besonders gut und kann am besten einschätzen, wie sie sich wahrscheinlich entwickelt. Ist das nicht ein Vorteil? Natürlich müßte die Aktie volatil genug sein, daß man auch ein wenig handeln kann, aber grundsätzlich?
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tillex
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seit 28.04.2006
Beitrag 30. Apr 2006, 14:51 hmm...   Antworten mit Zitat
Marktpsychologie.... die Alltagslogik hat mit Börsenlogik oft nix zu tun, man kann es immer nur wiederholen:
Der Barrel-Preis ist manipuliert, der echte Angebots-Nachfragepreis müßte bei ca. 25 Dollar liegen, aber wo sind wir? Das ganze Leben ist immer Spekulation oder Wahrscheinlichkeit... ein Stein liegt halt, da die Wahrscheinlichkeit, dass sich alle Atome gleichzeitig in eine Richtugn bewegen, der Stein also fliegt, gleich null ist. Börse basiert NUR auf Angebot und Nachfrage, aber wenn Spekulationen, Heuschrecken und Ängste den Preis hochtreiben...

Eine einzige Aktie traden... man weiß nie, ob die Aktie im Ausland geshortet werden kann, welche wie übliche gekauften Medienmanipulationen das Anlegerverhalten steuern sollen (ein positives Cover eines Bankhauses kostet grob 20-40k) usw., daher kann man höchstens in ruhigen Zeiten technisch traden.
Einige versuchen es mit Futures an Indizes wie dem DAX, aber auch dort werden wenige dauerhaft erfolgreich. Die Tücke liegt irgendwo zwischen individueller Gier, Fehleinschätzungen und Massenpsychologie...
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tillex
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seit 28.04.2006
Beitrag 30. Apr 2006, 15:01   Antworten mit Zitat
Ein Wort zu Börsenbriefen:
Als sehr seriös habe ich nach Jahren nur Taipan und den TrendTrader ausgemacht. Nichtsdestotrotz kann man mit den publikumswirksamen Dingern aus der Ecke Frick/Opel (EMail-Hotline, Pennystock-/Trend- u. Rohstoffraketen) und der Gier der Anleger hier und da einen Cent machen, aber nur, wer den ganzen Tag vor dem EMail-Postfach wartet und sekundengenau einsteigt oder bei den paar wirklichen Substanzwerten den kurzen Hype abwartet und tiefer einsteigt.

Wie kommt es zu den schwankenden Ergebnissen bei Briefen?
Ein Frick hat stark an Einfluss gewonnen und sich damit sicherlich Neider geschaffen oder Feinde gemacht, die oft nur auf eine Schwäche warten, seine Werte anzugreifen.
Ein anderes wäre das "Kirchen-Szenario": Ich als Herausgeber liefere euch gute Aktien, dann wieder Schrott, und dann als Seelentröster und Heilsbringer haue ich wieder so ein 100%-Ding raus und alle sind glücklich und verlängern das Jahresabo mit Hoffnung auf das schnelle Glück... das funktioniert seit über 2000 Jahren, also auch bei Börsenbriefen. Schockiert Idee
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tillex
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Beitrag 30. Apr 2006, 15:16 Marktlage   Antworten mit Zitat
Wie angespannt die Marktlage ist, zeigt schon das Beispiel von der Aktie Cornerstone, die von einem der o.a. Letter am Freitag empfohlen wurde:

Morgens 0,89, im Tagesverlauf bis 1,19, aber bis zum Abend 0,99. Noch im Dezember wäre die Aktie tagelang bis zB 1,70 oder 3,20 gelaufen und wallstreet:online wäre voll von copy&paste-Idiotien mit google-Ergebnissen dieser Art:
"Der Onkel des Neffen von der Sekretärin eines Mitarbeiters, der dort bis 1989 gearbeitet hat, kennt eine Putzfrau dort und deren Sohn des Nachbarn aus dem Swingerclub hat gesagt: "Die Aktie ist gut und wird bis "dausend" laufen!" ... Cool
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Ronny

aus Berlin
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seit 24.03.2005
Beitrag 30. Apr 2006, 16:31 Re: hmm...   Antworten mit Zitat
tillex hat geschrieben:
Der Barrel-Preis ist manipuliert, der echte Angebots-Nachfragepreis müßte bei ca. 25 Dollar liegen
Ja, das frage ich mich auch. Microsoft kriegt von der EU ein 500 Mio. $ Bußgeld und die OPEC macht Preisabsprachen und treibt den Ölpreis in die Höhe und keinen juckt es. Warum unternimmt man da nichts? Naja, ich hab gelesen, daß China, Rußland, Iran und Indien eine Alternative zur OPEC gründen wollen, um der OPEC Konkurrenz zu machen.
tillex hat geschrieben:
Die Tücke liegt irgendwo zwischen individueller Gier, Fehleinschätzungen und Massenpsychologie...
Das glaub ich auch, allerdings hab ich bisher leider noch nicht herausfinden können, wie sich das genau verfällt bei den Börsianern. Offensichtlich hat die Börse wirklich spezielle psychologische Zusammenhänge die am Anfang nicht sofort offensichtlich werden. Da gibts bestimmt lauter Bücher dazu, also zu Börsenpsychologie. Kennt jemand irgendwelche empfehlenswerten? Ich mach mir jetzt mal nicht die Mühe selbst bei Amazon zu suchen. Lächelnd
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Toocarrissiog
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Beitrag 08. Apr 2011, 14:44   Antworten mit Zitat
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Toocarrissiog
Gast
Beitrag 08. Apr 2011, 16:11   Antworten mit Zitat
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