Kann die Technik uns Menschen irgendwann ersetzen?

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Rentus
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Beitrag 19. Sep 2007, 11:12 Kann die Technik uns Menschen irgendwann ersetzen?   Antworten mit Zitat
Roborter und Computer übernehmen überall menschliche Arbeit. Die Technik vertritt den Menschen zum Teil hervorragend, aber kann sie ihn auch ersetzen?
Sind wir von der Evolution getrieben und steht am Ende dieser vielleicht die Neukonstruktion des Menschen. Werden die menschlichen Wunschträume vom ewigem Leben eines Tages wahr, weil alle Organe, die nicht mehr funktionieren, einfach ersetzt werden, selbst das Gehirn.
Ist es so, daß die Grenzen zwischen der vom Menschen geschaffenen Technik und der Natur allmählich verschwinden, genau so wie die Grenzen zwischen Geist und Materie? Kann daraus resultierend der menschliche Geist eines Tages nachgebaut werden?
Wohin wird uns unser Forscherdrang führen, wird es uns eher nützen oder schaden?
Dank der Technik ein längeres oder ewiges Leben zu besitzen, natürlich nur wenn man fitt bleibt, ist doch erst einmal ein schöner und friedlicher Gedanke, oder?
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Jana
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Beitrag 26. Sep 2007, 08:07   Antworten mit Zitat
Ich glaube schon, daß der Mensch eines Tages "Maschinen" entwickeln wird, die ihn ersetzen können.
Aus der Evolution wissen wir ja, daß aus einem Einzeller irgenwann ein Mehrzeller geworden ist, dann nach tausenden Jahren ein Fisch, die sind dann zum Teil an Land gekrochen, um sich neuen Lebensraum zu erobern und so entstanden Landtier, irgenwann wurde ein Affe daraus und aus dem sollen wir, die Menschen, letztendlich entstanden sein. Natürlich hat das alles Millionen von Jahren gedauert.
Aber warum sollte der Mensch den Verlauf dieser Evolution nicht noch einmal nachvollziehen können. In einem viel kürzerem Zeitablauf. Wenn er eines Tages alles über sich, seinen Körper und seinen Geist erforscht hat, dann wird er Körper und Geist auch nachbauen können, das erscheint mit folgerichtig.
Und wer sagt uns, daß der Mensch das letzte Wort der Evolution ist?
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Ronny

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Beitrag 26. Sep 2007, 18:22   Antworten mit Zitat
Ich sehe das auch so wie Jana. Ich bin sogar überzeugt davon, daß das nicht mehr lange dauert. In den meisten Bereichen können wir doch schon Maschinen bauen, die die Leistungen der Menschen weit übertreffen. Ein Taschenrechner rechnet viel schneller als wir, ein Flugzeug transportiert und viel schneller als wir je laufen könnten. Der einzige Punkt, in dem uns die Technik noch unterlegen ist, ist wohl die Kreativität. Vorgänge, die extrem parallele Denkvorgänge erfordern, bereiten aktuellen Computern auch noch Probleme, aber ich bin sicher, daß sich diese früher oder später lösen lassen.

Die Frage ist nicht ob sondern wann wir einen Computer bauen, der intelligenter ist als wir Menschen.
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Rentus
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Beitrag 02. Okt 2007, 11:18   Antworten mit Zitat
Menschen können sich nicht selbst erfinden bzw. ersetzen, das geht nicht.
Der Mensch ist zwar das vorläufig letzte Ergebnis der Evolution, aber auch nur ein winziger Teil von ihr. Die Evolution ist ein fließender Prozeß. Es kam immer dann zur Weiterentwicklung des Menschen, insbesondere seines Körpers und Geistes, wenn äußerer Zwang wirkte und dadurch eine Anpassung notwendig wurde. Das eine baute auf das andere auf.
Diesen Gesetzen folgend wurde der Mensch gezwungen, sich fortlaufen der sich ständig ändernden Umwelt anpassen, um in ihr gut bestehen zu können. Natürlich nur so gut er kann. Heutzutage könnte er seine Frustationsgrenze erhöhen, um nicht den zunehmenden Belastungen durch Arbeit, Verkehrslärm, Fernsehen, Ärger mit den Mitmenschen u.s.w. zu unterliegen. Das ist moderne Anpassung.
Auch erfindet der Mensch, wie eh und je, Hilfsmittel, die sein individuelles Fortbestehen sicher. So entstanden Computer.
Der Mensch kann sich selbst, sein gesamtes Denken und FÜhlen weiteretnwickeln, hier sehe ich keine Grenzen. Ob ihm zukünftig weitere Gliedmaßen wachsen, um in der Natur besser bestehen zu können, weiß ich nicht. Auf jeden Fall hat er Maschinenen entwickeln, die teilweise mehr und besser arbeiten als er selbst es je könnte.
Die Maschinen, egal wie lange noch geforscht wird, können aber niemals den Menschen zu 100% ersetzten. Das wäre ja ein Knick im Prozeß der Evolution. Plötzlich sollen die sogenannten Maschinen ihre Schöpfer im vollem Umfang ersetzen können? Was ist, wenn die uns nicht mehr mögen?
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realonebulldog
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Beitrag 03. Okt 2007, 11:39   Antworten mit Zitat
Rentus hat geschrieben:
Menschen können sich nicht selbst erfinden bzw. ersetzen, das geht nicht.
Der Mensch ist zwar das vorläufig letzte Ergebnis der Evolution, aber auch nur ein winziger Teil von ihr. Die Evolution ist ein fließender Prozeß. Es kam immer dann zur Weiterentwicklung des Menschen, insbesondere seines Körpers und Geistes, wenn äußerer Zwang wirkte und dadurch eine Anpassung notwendig wurde. Das eine baute auf das andere auf.
Diesen Gesetzen folgend wurde der Mensch gezwungen, sich fortlaufen der sich ständig ändernden Umwelt anpassen, um in ihr gut bestehen zu können. Natürlich nur so gut er kann. Heutzutage könnte er seine Frustationsgrenze erhöhen, um nicht den zunehmenden Belastungen durch Arbeit, Verkehrslärm, Fernsehen, Ärger mit den Mitmenschen u.s.w. zu unterliegen. Das ist moderne Anpassung.
Auch erfindet der Mensch, wie eh und je, Hilfsmittel, die sein individuelles Fortbestehen sicher. So entstanden Computer.
Der Mensch kann sich selbst, sein gesamtes Denken und FÜhlen weiteretnwickeln, hier sehe ich keine Grenzen. Ob ihm zukünftig weitere Gliedmaßen wachsen, um in der Natur besser bestehen zu können, weiß ich nicht. Auf jeden Fall hat er Maschinenen entwickeln, die teilweise mehr und besser arbeiten als er selbst es je könnte.
Die Maschinen, egal wie lange noch geforscht wird, können aber niemals den Menschen zu 100% ersetzten. Das wäre ja ein Knick im Prozeß der Evolution. Plötzlich sollen die sogenannten Maschinen ihre Schöpfer im vollem Umfang ersetzen können? Was ist, wenn die uns nicht mehr mögen?
Auch erfindet der Mensch, wie eh und je, Hilfsmittel, die sein individuelles Fortbestehen sicher. So entstanden Computer.Selbige werden meiner Meinung nach erst zu einer umfangreichen Unselbständigkeit und letztlich zum Niedergang der uns bekannten Zivilisation führen.Von A- Bomben Terminals bis hin zu den größten Finanzmärkten, ob staatlich oder öffentlich wird alles zu einem überragenden Teil von Rechnern überwacht und gelenkt. Es gehört nicht viel Phantasie oder Prophetischer Geist dazu um zu erkennen das dieser Fakt eines nicht fernen Tages auf uns zurückkommt.Es gibt sehr intelligente Menschen die von diesem Umstand wissen, diese werden versuchen unsere Geselschaftsart mit Hilfe der ihr eigenen, scheinbaren Genialität zu beseitigen.
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realonebulldog
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Beitrag 03. Okt 2007, 11:51   Antworten mit Zitat
Ronny hat geschrieben:
Ich sehe das auch so wie Jana. Ich bin sogar überzeugt davon, daß das nicht mehr lange dauert. In den meisten Bereichen können wir doch schon Maschinen bauen, die die Leistungen der Menschen weit übertreffen. Ein Taschenrechner rechnet viel schneller als wir, ein Flugzeug transportiert und viel schneller als wir je laufen könnten. Der einzige Punkt, in dem uns die Technik noch unterlegen ist, ist wohl die Kreativität. Vorgänge, die extrem parallele Denkvorgänge erfordern, bereiten aktuellen Computern auch noch Probleme, aber ich bin sicher, daß sich diese früher oder später lösen lassen.

Die Frage ist nicht ob sondern wann wir einen Computer bauen, der intelligenter ist als wir Menschen.
Maschinen werden niemals den Menschen ersetzen können. Menschen haben Herzensbildung d.h sie können bedauern und Mitleid empfinden dies setzt eine Intelligenz auf göttlichem Level vorraus ( geschaffen nach dem Ebenbild Gottes ). Das ein Computer schneller rechnen oder arbeiten kann macht in nicht überlegen. Es ist ein uralter Menschheitstraum es Gott gleichzutuen und aus etwas totem etwas lebendiges zu erschaffen, als Krönung etwas fühlendes, intelligentes und lebendes ( siehe Frankenstein ). Es wird nie geschehen.
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realonebulldog
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Beitrag 03. Okt 2007, 12:00   Antworten mit Zitat
Jana hat geschrieben:
Ich glaube schon, daß der Mensch eines Tages "Maschinen" entwickeln wird, die ihn ersetzen können.
Aus der Evolution wissen wir ja, daß aus einem Einzeller irgenwann ein Mehrzeller geworden ist, dann nach tausenden Jahren ein Fisch, die sind dann zum Teil an Land gekrochen, um sich neuen Lebensraum zu erobern und so entstanden Landtier, irgenwann wurde ein Affe daraus und aus dem sollen wir, die Menschen, letztendlich entstanden sein. Natürlich hat das alles Millionen von Jahren gedauert.
Aber warum sollte der Mensch den Verlauf dieser Evolution nicht noch einmal nachvollziehen können. In einem viel kürzerem Zeitablauf. Wenn er eines Tages alles über sich, seinen Körper und seinen Geist erforscht hat, dann wird er Körper und Geist auch nachbauen können, das erscheint mit folgerichtig.
Und wer sagt uns, daß der Mensch das letzte Wort der Evolution ist?
Natürlich hat das alles Millionen von Jahren gedauert. Natürlich...hinter Millionen von Jahren ist argumentativ gesehen immer gut verstecken. Keiner kann Millionen von Jahre wirklich gedanklich erfassen und somit hat man zu glauben. Tatsache ist das die Wissenschaft nicht einmal weiß was vor 20.000 Jahren war. Wenn ich Millionen von Jahre höre werde ich immer Mißtrauisch. Außerdem ist die Wissenschaft durch neuste Entdeckungen vorsichtig formuliert evolutionsmäßig in eine gewisse Erklärungsnot geraten. Zwinkernd
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Ronny

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Beitrag 03. Okt 2007, 12:04   Antworten mit Zitat
Rentus hat geschrieben:
Menschen können sich nicht selbst erfinden bzw. ersetzen, das geht nicht.
Warum sollte es nicht gehen? Wie kommst du zu dieser Behauptung? Wir haben es doch in fast allen Bereichen längst getan..
Rentus hat geschrieben:
Der Mensch ist zwar das vorläufig letzte Ergebnis der Evolution, aber auch nur ein winziger Teil von ihr. Die Evolution ist ein fließender Prozeß.
Mit einem fließenden Prozess kannst du aber nicht die Entwicklung von einer Amöbe zum Menschen erklären. Da muß es auch Sprünge gegeben haben in der Evolution. Und solche Sprünge wird es auch in Zukunft geben, wenn wir uns selbst verbesseren und ersetzen. Das Verbessern geht ja schon los. Wir behandeln unsere Augen mit Lasern, damit wir besser sehen können, wir haben Protesen, die fast so gut sind wie das Original. Wir können künstliche Gelenke usw bauen. Das ist nur noch eine Frage der Zeit bis die künstlichen Organe besser funktionieren als das Original.
Rentus hat geschrieben:
Auch erfindet der Mensch, wie eh und je, Hilfsmittel, die sein individuelles Fortbestehen sicher. So entstanden Computer.
Das sehe ich auch anders. Der Computer ist doch für das Fortbestehen wirklich nicht notwendig. Natürlich sind unsere Gesellschaften heute stark von Computern abhängig, aber diese Abhängigkeit ist freiwillig. Wir könnten auch anders. Das tun wir aber nicht, weil Computer viel effizienter sind und uns einen Teil unseres Wohlstandes sichern.
Rentus hat geschrieben:
Die Maschinen, egal wie lange noch geforscht wird, können aber niemals den Menschen zu 100% ersetzten. Das wäre ja ein Knick im Prozeß der Evolution. Plötzlich sollen die sogenannten Maschinen ihre Schöpfer im vollem Umfang ersetzen können? Was ist, wenn die uns nicht mehr mögen?
Was für ein Knick? Das schwierigste ist für Maschinen im Moment wohl die Selbstreproduktion und das Bewußtsein bzw. die Kreativität. Sobald diese Probleme technisch gelöst sind, könnten wir jedezeit eine Maschine bauen, die den Menschen in allen Belangen übertrift. Ein "Knick" in der Evolution (was auch immer du damit meinst) wird uns nicht davon abhalten!
realonebulldog hat geschrieben:
Selbige werden meiner Meinung nach erst zu einer umfangreichen Unselbständigkeit und letztlich zum Niedergang der uns bekannten Zivilisation führen.Von A- Bomben Terminals bis hin zu den größten Finanzmärkten, ob staatlich oder öffentlich wird alles zu einem überragenden Teil von Rechnern überwacht und gelenkt. Es gehört nicht viel Phantasie oder Prophetischer Geist dazu um zu erkennen das dieser Fakt eines nicht fernen Tages auf uns zurückkommt.Es gibt sehr intelligente Menschen die von diesem Umstand wissen, diese werden versuchen unsere Geselschaftsart mit Hilfe der ihr eigenen, scheinbaren Genialität zu beseitigen.
Wir sind zwar im Moment stark abhängig von Computern, aber wir sind nicht auf sie angewiesen. Natürlich gäbe es kurzfristig totales Chaos, wenn plötzlich alle Computer ausfallen würden, aber das gilt für Wasser, Strom, Nahrungsmittel oder Fernsehen genauso. Dabei könnten wir auf die Computer noch am ehesten verzichten.

Die Gefahr liegt vielmehr darin, daß die Strom- & Nahrungsmittelproduktion ohne Computer zusammenbricht, sodaß wir alles auf einmal verlieren. Zum Glück sind die Maschinen und Geräte aber noch die so stark vernetzt, daß diesbezüglich aktuell eine Gefahr besteht. Wachsam sollte man wohl dennoch sein.
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realonebulldog
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Beitrag 04. Okt 2007, 00:42   Antworten mit Zitat
Ronny hat geschrieben:
Rentus hat geschrieben:
Menschen können sich nicht selbst erfinden bzw. ersetzen, das geht nicht.
Warum sollte es nicht gehen? Wie kommst du zu dieser Behauptung? Wir haben es doch in fast allen Bereichen längst getan..
Rentus hat geschrieben:
Der Mensch ist zwar das vorläufig letzte Ergebnis der Evolution, aber auch nur ein winziger Teil von ihr. Die Evolution ist ein fließender Prozeß.
Mit einem fließenden Prozess kannst du aber nicht die Entwicklung von einer Amöbe zum Menschen erklären. Da muß es auch Sprünge gegeben haben in der Evolution. Und solche Sprünge wird es auch in Zukunft geben, wenn wir uns selbst verbesseren und ersetzen. Das Verbessern geht ja schon los. Wir behandeln unsere Augen mit Lasern, damit wir besser sehen können, wir haben Protesen, die fast so gut sind wie das Original. Wir können künstliche Gelenke usw bauen. Das ist nur noch eine Frage der Zeit bis die künstlichen Organe besser funktionieren als das Original.
Rentus hat geschrieben:
Auch erfindet der Mensch, wie eh und je, Hilfsmittel, die sein individuelles Fortbestehen sicher. So entstanden Computer.
Das sehe ich auch anders. Der Computer ist doch für das Fortbestehen wirklich nicht notwendig. Natürlich sind unsere Gesellschaften heute stark von Computern abhängig, aber diese Abhängigkeit ist freiwillig. Wir könnten auch anders. Das tun wir aber nicht, weil Computer viel effizienter sind und uns einen Teil unseres Wohlstandes sichern.
Rentus hat geschrieben:
Die Maschinen, egal wie lange noch geforscht wird, können aber niemals den Menschen zu 100% ersetzten. Das wäre ja ein Knick im Prozeß der Evolution. Plötzlich sollen die sogenannten Maschinen ihre Schöpfer im vollem Umfang ersetzen können? Was ist, wenn die uns nicht mehr mögen?
Was für ein Knick? Das schwierigste ist für Maschinen im Moment wohl die Selbstreproduktion und das Bewußtsein bzw. die Kreativität. Sobald diese Probleme technisch gelöst sind, könnten wir jedezeit eine Maschine bauen, die den Menschen in allen Belangen übertrift. Ein "Knick" in der Evolution (was auch immer du damit meinst) wird uns nicht davon abhalten!
realonebulldog hat geschrieben:
Selbige werden meiner Meinung nach erst zu einer umfangreichen Unselbständigkeit und letztlich zum Niedergang der uns bekannten Zivilisation führen.Von A- Bomben Terminals bis hin zu den größten Finanzmärkten, ob staatlich oder öffentlich wird alles zu einem überragenden Teil von Rechnern überwacht und gelenkt. Es gehört nicht viel Phantasie oder Prophetischer Geist dazu um zu erkennen das dieser Fakt eines nicht fernen Tages auf uns zurückkommt.Es gibt sehr intelligente Menschen die von diesem Umstand wissen, diese werden versuchen unsere Geselschaftsart mit Hilfe der ihr eigenen, scheinbaren Genialität zu beseitigen.
Wir sind zwar im Moment stark abhängig von Computern, aber wir sind nicht auf sie angewiesen. Natürlich gäbe es kurzfristig totales Chaos, wenn plötzlich alle Computer ausfallen würden, aber das gilt für Wasser, Strom, Nahrungsmittel oder Fernsehen genauso. Dabei könnten wir auf die Computer noch am ehesten verzichten.

Die Gefahr liegt vielmehr darin, daß die Strom- & Nahrungsmittelproduktion ohne Computer zusammenbricht, sodaß wir alles auf einmal verlieren. Zum Glück sind die Maschinen und Geräte aber noch die so stark vernetzt, daß diesbezüglich aktuell eine Gefahr besteht. Wachsam sollte man wohl dennoch sein.
Wir sind zwar im Moment stark abhängig von Computern, aber wir sind nicht auf sie angewiesen. Natürlich gäbe es kurzfristig totales Chaos, wenn plötzlich alle Computer ausfallen würden, aber das gilt für Wasser, Strom, Nahrungsmittel oder Fernsehen genauso. Dabei könnten wir auf die Computer noch am ehesten verzichten.Ein Problem besteht darin das Computer auch die Verteilung Produzierung und Aufbereitung von Nahrung, Strom und Wasser steuern bzw. überwachen.Zum Thema Mensch Maschine nur soviel: Der höchstentwickelte CPU währe nicht in der Lage alle funktionen eines Fliegengehirns zu übernehmen. Müssen wir in diesem Zusammenhang noch über ein Menschliches Gehirn sprechen?
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Ronny

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Beitrag 04. Okt 2007, 14:53   Antworten mit Zitat
realonebulldog hat geschrieben:
Ein Problem besteht darin das Computer auch die Verteilung Produzierung und Aufbereitung von Nahrung, Strom und Wasser steuern bzw. überwachen.
Das hatte ich ja in meinem Beitrag auch schon angedeutet. Allerdings sind Computer dafür nicht zwingend erforderlich. Man könnte das auch ohne Computer bewerkstelligen, wenn man darauf angewiesen wäre.
realonebulldog hat geschrieben:
Zum Thema Mensch Maschine nur soviel: Der höchstentwickelte CPU währe nicht in der Lage alle funktionen eines Fliegengehirns zu übernehmen. Müssen wir in diesem Zusammenhang noch über ein Menschliches Gehirn sprechen?
Das sehe ich anders. Warum sollte das eine CPU nicht schaffen können? Wir haben immerhin Sondern zum Mars geschickt und können komplizierteste Vorgänge simulieren. Da sollte ein Fliegenhirn kein großes Problem sein. Die Fliege hat ja kein Bewußtsein und kreativ ist sie auch nicht.

Und nur weil wir Menschen in Teilbereichen den Computern und Rechnern noch voraus sind, gibt es doch auch viele Bereiche, wo uns Computer schon überlegen sind. Computer rechnen z. B. viel schneller als Menschen, speichern viel mehr Informationen und das verlustfrei.

Wie definiert man Überlegenheit? Es gibt auch Tiere, die schneller rennen oder weiter springen können als wir. Insgesamt sind wir diesen Tieren dennoch überlegen.
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realonebulldog
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Beitrag 05. Okt 2007, 02:10   Antworten mit Zitat
Ronny hat geschrieben:
realonebulldog hat geschrieben:
Ein Problem besteht darin das Computer auch die Verteilung Produzierung und Aufbereitung von Nahrung, Strom und Wasser steuern bzw. überwachen.
Das hatte ich ja in meinem Beitrag auch schon angedeutet. Allerdings sind Computer dafür nicht zwingend erforderlich. Man könnte das auch ohne Computer bewerkstelligen, wenn man darauf angewiesen wäre.
realonebulldog hat geschrieben:
Zum Thema Mensch Maschine nur soviel: Der höchstentwickelte CPU währe nicht in der Lage alle funktionen eines Fliegengehirns zu übernehmen. Müssen wir in diesem Zusammenhang noch über ein Menschliches Gehirn sprechen?
Das sehe ich anders. Warum sollte das eine CPU nicht schaffen können? Wir haben immerhin Sondern zum Mars geschickt und können komplizierteste Vorgänge simulieren. Da sollte ein Fliegenhirn kein großes Problem sein. Die Fliege hat ja kein Bewußtsein und kreativ ist sie auch nicht.

Und nur weil wir Menschen in Teilbereichen den Computern und Rechnern noch voraus sind, gibt es doch auch viele Bereiche, wo uns Computer schon überlegen sind. Computer rechnen z. B. viel schneller als Menschen, speichern viel mehr Informationen und das verlustfrei.

Wie definiert man Überlegenheit? Es gibt auch Tiere, die schneller rennen oder weiter springen können als wir. Insgesamt sind wir diesen Tieren dennoch überlegen.
Das sehe ich anders. Warum sollte das eine CPU nicht schaffen können?Weil es keinen Fliegenhirn-großen CPU gibt mit dieser Leistung. Unterschätze nicht den Input den ein CPU bräuchte um diese Augabe zu übernehmen .Ob die Fliege wirklich null Bewußtsein hat ist die nächste Frage. Meine Erfahrungen als Fliege reichen nicht aus um sie zu beantworten.
Und nur weil wir Menschen in Teilbereichen den Computern und Rechnern noch voraus sind,Diese Teilbereiche sind jedoch unantastbare Bereiche wie z.B. gefühlsbetontes Denken oder bewußt unlogisches Denken dies sind Bereiche die Leben voraussetzen.
Computer rechnen z. B. viel schneller als Menschen, speichern viel mehr Informationen und das verlustfrei.Nicht wirklich. Es gibt Menschen (einseitig begabte)welche die unmöglichsten Rechenaufgaben sozusagen ohne Zeitverlust lösen. Andere hören eine Melodie und können sie perfekt nachspielen. Wieder andere kennen jedes Buch das sie lesen auswendig.Wissenschaftler sind zu dem Ergebnis gekommen das das menschliche Gehirn nahezu unbegrenzte Speicherkapazität hat. Selbige wird jedoch beim gesunden Menschen absichtlich unterdrückt damit er den Alltag erledigen kann. Es wird vortlaufend gelöscht. Trotzdem ist ein Menschenleben immer komplett gespeichert deshalb können dir 100 Jährige von ihrer Einschulung erzählen. Ein anderes Beispiel ist das Leben das vor deinem geistigen Auge in sekundenbruchteilen abläuft wenn du am Tode vorbeischrammst.
Insgesamt sind wir diesen Tieren dennoch überlegen.
Auch nicht wirklich. Was bedeutet wir? Du auch? Gut wenn du es genau wissen willst geh zum Bullen auf die Weide und pack in bei den Hörnern. Er wird dir zeigen das du nur ein Sack Knochen bist. Oder setz dich bei Hagenbeck ins Tiger-Gehege. Zeig ihnen deine Überlegenheit. Sehr glücklich
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Ronny

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Beitrag 05. Okt 2007, 12:36   Antworten mit Zitat
realonebulldog hat geschrieben:
Weil es keinen Fliegenhirn-großen CPU gibt mit dieser Leistung. Unterschätze nicht den Input den ein CPU bräuchte um diese Augabe zu übernehmen .Ob die Fliege wirklich null Bewußtsein hat ist die nächste Frage. Meine Erfahrungen als Fliege reichen nicht aus um sie zu beantworten.
Lies dir z. B. mal diesen Text durch: http://www.bernstein-zentren.de/de/439.php

Da wurden die Funktionen eines Fliegenhirns analysiert. Ein Fliegenhirn ist wirklich einfach aufgebaut. Jeder bessere Taschenrechner könnte das simulieren. Das Hirn hat tatsächlich keinen großen Input. Und ich bin mir 100%ig sicher, daß da kein Platz für ein Bewußtsein ist. Das einzige was ich nicht weiß, ist, ob wir Kamera, CPU usw. so klein machen könnten, wie bei einer Fliege. Grundsätzlich geht das sicher, nur war es bisher nie unser Ziel. Wir hätten ja nichts davon gehabt.
realonebulldog hat geschrieben:
Nicht wirklich. Es gibt Menschen (einseitig begabte)welche die unmöglichsten
Rechenaufgaben sozusagen ohne Zeitverlust lösen.
Ohne Zeitverlust machen die das auch nicht, genausowenig wie der Taschenrechner ohne Zeitverlust rechnet. Das kommt uns natürlich so vor, weil die Zeitunterschied so gering ist, daß er kaum ins Gewicht fällt. Wenn die dann 10000 komplizierte Gleichungen lösen sollen, wäre der Zeitunterschied vielleicht deutlich zu sehen. Ich denke jedenfalls nicht, daß man da pauschale Aussagen treffen kann, wer schneller ist. Sonst könnten diese Menschen ja jede Verschlüsselung knacken. Ich bin mir sicher, daß auch diese Hochbegabten Grenzen haben.
realonebulldog hat geschrieben:
Andere hören eine Melodie und können sie perfekt nachspielen. Wieder andere kennen jedes Buch das sie lesen auswendig.
Klar, aber auch die haben Grenzen. Und was hilft es uns, wenn das einige wenige können? Bei Computer kann das jeder einzelne! Und die Anzahl der Bücher, die diese Leute mit "fotografischem Gedächtnis" lesen ist auch vergleichsweise gering zu der Anzahl an Büchern die ein Computer speichern könnte. Auf einer 500 GB Festplatte kannst du bestimmt 500.000 Bücher speichern. Welcher Mensch kann so viele Bücher auswendig? Ein Computer kann die auch in relativ kurzer Zeit durchsuchen. Schau dir Google an. (Ok, das sind viele Computer zusammengeschaltet) Das durchsucht Milliarden vom Webseiten in Sekundenbruchteilen. Das schafft kein menschliches Gehirn.
realonebulldog hat geschrieben:
Wissenschaftler sind zu dem Ergebnis gekommen das das menschliche Gehirn nahezu unbegrenzte Speicherkapazität hat.
Da gibt es sehr unterschiedliche Aussagen zu diesem Thema. Grundsätzlich ist die Speicherkapazität vielleicht sehr groß, aber was nützt dir eine theoretisch sehr große Speicherkapzität, wenn du sie praktisch nicht nutzen kannst? Klar, der Mensch kann sich weiterentwickeln, aber das werden die Computer auch. Ein Standardcomputer ist in der Speicherkapazität jedem Menschen haushoch überlegen. Niemand könnte sich so viel Text merken, wie ein Computer auf einer 500 GB Festplatte speichern kann. Der Unterschied ist doch, daß der Mensch Informationen nicht 1:1 speichert, sondern Gemeinsamkeiten und Muster erkennt.
realonebulldog hat geschrieben:
Trotzdem ist ein Menschenleben immer komplett gespeichert deshalb können dir 100 Jährige von ihrer Einschulung erzählen. Ein anderes Beispiel ist das Leben das vor deinem geistigen Auge in sekundenbruchteilen abläuft wenn du am Tode vorbeischrammst.
Der 100-jährige kann sicher davon berichten, aber er wird viele Einzelheiten und Details vergessen haben. Ein Computer hätte sich das genau gemerkt, wie es vor 100 Jahren war. Und ob das mit dem Tod und dem geistigen Auge stimmt und welche Informationen da wirklich vorbeiziehen kann auch niemand mit Gewissheit sagen. Das ist vielleicht nur eine Hormonreaktion des Körpers, um dir das Sterben so angenehm wie möglich zu machen.
realonebulldog hat geschrieben:
Insgesamt sind wir diesen Tieren dennoch überlegen.
Auch nicht wirklich. Was bedeutet wir? Du auch? Gut wenn du es genau wissen willst geh zum Bullen auf die Weide und pack in bei den Hörnern. Er wird dir zeigen das du nur ein Sack Knochen bist. Oder setz dich bei Hagenbeck ins Tiger-Gehege. Zeig ihnen deine Überlegenheit. Sehr glücklich
Klar, meine Überlegen ist schon, daß ich weiß, daß ich nicht ohne Flinte zum Bullen gehen werde. Dem Bullen ist das aber egal, ob ich mit Flinte oder ohne komme, obwohl genau das meine Überlegenheit ausmacht!
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realonebulldog
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Beitrag 05. Okt 2007, 14:53   Antworten mit Zitat
Ronny hat geschrieben:
realonebulldog hat geschrieben:
Weil es keinen Fliegenhirn-großen CPU gibt mit dieser Leistung. Unterschätze nicht den Input den ein CPU bräuchte um diese Augabe zu übernehmen .Ob die Fliege wirklich null Bewußtsein hat ist die nächste Frage. Meine Erfahrungen als Fliege reichen nicht aus um sie zu beantworten.
Lies dir z. B. mal diesen Text durch: http://www.bernstein-zentren.de/de/439.php

Da wurden die Funktionen eines Fliegenhirns analysiert. Ein Fliegenhirn ist wirklich einfach aufgebaut. Jeder bessere Taschenrechner könnte das simulieren. Das Hirn hat tatsächlich keinen großen Input. Und ich bin mir 100%ig sicher, daß da kein Platz für ein Bewußtsein ist. Das einzige was ich nicht weiß, ist, ob wir Kamera, CPU usw. so klein machen könnten, wie bei einer Fliege. Grundsätzlich geht das sicher, nur war es bisher nie unser Ziel. Wir hätten ja nichts davon gehabt.
realonebulldog hat geschrieben:
Nicht wirklich. Es gibt Menschen (einseitig begabte)welche die unmöglichsten
Rechenaufgaben sozusagen ohne Zeitverlust lösen.
Ohne Zeitverlust machen die das auch nicht, genausowenig wie der Taschenrechner ohne Zeitverlust rechnet. Das kommt uns natürlich so vor, weil die Zeitunterschied so gering ist, daß er kaum ins Gewicht fällt. Wenn die dann 10000 komplizierte Gleichungen lösen sollen, wäre der Zeitunterschied vielleicht deutlich zu sehen. Ich denke jedenfalls nicht, daß man da pauschale Aussagen treffen kann, wer schneller ist. Sonst könnten diese Menschen ja jede Verschlüsselung knacken. Ich bin mir sicher, daß auch diese Hochbegabten Grenzen haben.
realonebulldog hat geschrieben:
Andere hören eine Melodie und können sie perfekt nachspielen. Wieder andere kennen jedes Buch das sie lesen auswendig.
Klar, aber auch die haben Grenzen. Und was hilft es uns, wenn das einige wenige können? Bei Computer kann das jeder einzelne! Und die Anzahl der Bücher, die diese Leute mit "fotografischem Gedächtnis" lesen ist auch vergleichsweise gering zu der Anzahl an Büchern die ein Computer speichern könnte. Auf einer 500 GB Festplatte kannst du bestimmt 500.000 Bücher speichern. Welcher Mensch kann so viele Bücher auswendig? Ein Computer kann die auch in relativ kurzer Zeit durchsuchen. Schau dir Google an. (Ok, das sind viele Computer zusammengeschaltet) Das durchsucht Milliarden vom Webseiten in Sekundenbruchteilen. Das schafft kein menschliches Gehirn.
realonebulldog hat geschrieben:
Wissenschaftler sind zu dem Ergebnis gekommen das das menschliche Gehirn nahezu unbegrenzte Speicherkapazität hat.
Da gibt es sehr unterschiedliche Aussagen zu diesem Thema. Grundsätzlich ist die Speicherkapazität vielleicht sehr groß, aber was nützt dir eine theoretisch sehr große Speicherkapzität, wenn du sie praktisch nicht nutzen kannst? Klar, der Mensch kann sich weiterentwickeln, aber das werden die Computer auch. Ein Standardcomputer ist in der Speicherkapazität jedem Menschen haushoch überlegen. Niemand könnte sich so viel Text merken, wie ein Computer auf einer 500 GB Festplatte speichern kann. Der Unterschied ist doch, daß der Mensch Informationen nicht 1:1 speichert, sondern Gemeinsamkeiten und Muster erkennt.
realonebulldog hat geschrieben:
Trotzdem ist ein Menschenleben immer komplett gespeichert deshalb können dir 100 Jährige von ihrer Einschulung erzählen. Ein anderes Beispiel ist das Leben das vor deinem geistigen Auge in sekundenbruchteilen abläuft wenn du am Tode vorbeischrammst.
Der 100-jährige kann sicher davon berichten, aber er wird viele Einzelheiten und Details vergessen haben. Ein Computer hätte sich das genau gemerkt, wie es vor 100 Jahren war. Und ob das mit dem Tod und dem geistigen Auge stimmt und welche Informationen da wirklich vorbeiziehen kann auch niemand mit Gewissheit sagen. Das ist vielleicht nur eine Hormonreaktion des Körpers, um dir das Sterben so angenehm wie möglich zu machen.
realonebulldog hat geschrieben:
Insgesamt sind wir diesen Tieren dennoch überlegen.
Auch nicht wirklich. Was bedeutet wir? Du auch? Gut wenn du es genau wissen willst geh zum Bullen auf die Weide und pack in bei den Hörnern. Er wird dir zeigen das du nur ein Sack Knochen bist. Oder setz dich bei Hagenbeck ins Tiger-Gehege. Zeig ihnen deine Überlegenheit. Sehr glücklich
Klar, meine Überlegen ist schon, daß ich weiß, daß ich nicht ohne Flinte zum Bullen gehen werde. Dem Bullen ist das aber egal, ob ich mit Flinte oder ohne komme, obwohl genau das meine Überlegenheit ausmacht!
Ein Gehirn sucht seine Grenzen In einer der 25 "Science Week"-Veranstaltungen der TU-Wien wird die Signalverarbeitung im menschlichen Nervensystem mit der digitalen Steuerung einfacher Roboter verglichen.

TU-Studenten bauen einen einfachen Roboter nach biologischem Vorbild



Ein optischer Sensor sendet Impulse an ein kleines Rechenwerk und dieses steuert individuell die beiden Schrittmotoren der Antriebsräder damit ein kleiner Wagen einer aufgezeichneten Kurve nachfährt.

Mit diesem einfachen technischen Gerät wird die Analogie moderner Robotertechnik zur Fortbewegung von Mensch und Tier demonstriert - und in der Science Week vom 15-17. Mai den Besuchern der SCS beim Eingang 9 nähergebracht.

Sensor - Datenverarbeitung - Aktion



Rezeptorzellen - zum Beispiel im Auge oder im Ohr - senden Nervenimpulse ans zentrale Nervensystem. Dort werden die im Binärformat kodierten Nervenimpulse verarbeitet und unter unserer Willenseinwirkung eventuell zu einer Muskelaktivität führen. Um einen bestimmten Weg zu gehen, haben wir sehr ähnliche Aufgaben zu lösen wie der Automat, der etwa die Kontur eines menschlichen Gehirns abfährt.



Nervensignale sind ökonomisch und doch kompliziert kodiert
Im menschlichen Körper werden jede Sekunde zirka eine Milliarde Nervenimpulse durch die Rezeptorzellen empfangen. Alleine ein Sehnerv besteht aus etwa einer Million Nervenfasern, einzelner Datenleitungen, die jede einige hundert Nervenimpulse pro Sekunde senden können. Die ankommenden Daten werden parallel verarbeitet - und zwar nach Methoden die sich in der Evolution bezüglich Schnelligkeit, Informationsfülle und Robustheit optimal entwickelt haben.



Computer gegen Fliegenhirn



Warum übertrifft ein moderner PC nicht die Leistungsfähigkeit einer Fliege, wenn Bilder in rascher Folge ausgewertet werden um ihren Flug zu steuern ? Weil wir zuwenig über die Kodierung der Nervenimpulse und ihre Verarbeitung wissen, können wir die biologischen Methoden nicht übernehmen. Soviel zum Fliegenhirn. Wohlgemerkt Fliegenhirn, nicht Kuh oder Salamander Hirn. Da liegen dann nochmal Lichtjahre dazwischen. Mit Bezugname auf die einseitigen Genies ging es mir nur darum zu zeigen was möglich ist, welche Leistungsfähigkeit vorhanden ist und ich bin mir sicher das in diesen Einzelfällen auch noch nicht alles ausgereizt ist, es kommt eher einem aufblitzen des tatsächlichem gleich. Unsere Hirne sind wie 500.000er CPUs die auf 1600 bis 3000 laufen.

Das ist vielleicht nur eine Hormonreaktion des Körpers, um dir das Sterben so angenehm wie möglich zu machen. Am Ende sind immer die Hormone Schuld Sehr glücklich Nein Nein es gibt Menschen die derartige Randerlebnisse hatten und die berichten sehr genau darüber das sie sich bis zur Geburt (der eigenen ) zurück entsannen. Übrigens gibt es auch derartige Berichte von Hypnosen. Das macht auch Sinn, für einen Freidenker vielleicht weniger aber für einen Christen wie mich schon denn wie sollte jemals jemand für sein Handeln verantwortlich gemacht werden können wenn er vieles vergessen hätte?
Dem Bullen ist das aber egal, ob ich mit Flinte oder ohne komme, obwohl genau das meine Überlegenheit ausmacht! Du bist dem Bullen in jeder Hinsicht unterlegen, lediglich die dich vom Tier unterscheidene göttliche Intelligenz gibt dir den entscheidenden Vorsprung. Auserdem kannst du auch hinterhältig sein (Flinte erstmal verstecken) und dein eigenes Handeln reflektieren, bedauern oder gutheißen...du bist ein Mensch geschaffen nach dem Ebenbild Gottes.
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Ronny

aus Berlin
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seit 24.03.2005
Beitrag 07. Okt 2007, 14:24   Antworten mit Zitat
Eines Vorweg: Du brauchst nicht immer meinen gesamten Beitrag am Anfang zitieren. Man sieht den ja direkt über deinem Lächelnd
realonebulldog hat geschrieben:
Warum übertrifft ein moderner PC nicht die Leistungsfähigkeit einer Fliege, wenn Bilder in rascher Folge ausgewertet werden um ihren Flug zu steuern ? Weil wir zuwenig über die Kodierung der Nervenimpulse und ihre Verarbeitung wissen, können wir die biologischen Methoden nicht übernehmen. Soviel zum Fliegenhirn. Wohlgemerkt Fliegenhirn, nicht Kuh oder Salamander Hirn. Da liegen dann nochmal Lichtjahre dazwischen.
Also ich finde diese pauschale und knappe Aussage etwas wenig. Das überzeugt mich nicht. Die Science Week scheint mir sowas wie Jugend Forscht für Studenten zu sein. Ich bin immer noch davon überzeugt, daß wir locker die gleiche Verarbeitungsgeschwindigkeit wie ein Fliegenhirn mit aktuellen Standard-PCs erreichen. Wie groß ist denn die Auflösung von Fliegenaugen? Hast du den Link, den ich genannt hatte, mal angesehen? Die Fliege entscheidet aufgrund wirklich simpler Muster. Diese sollten sich recht leicht erkennen lassen, wenn Profis am Werk sind. Ok, die Studenten der Science Week waren damit wohl überfordert. Lächelnd

Aktuelle Supercomputer schaffen schon 1 Petaflop, d. h. eine Million Milliarden Rechenoperationen pro Sekunde. Zumindest das sollte für ein Fliegenhirn reichen!

Kennst du dieses Wüstenrennen, wo autonome Fahrzeuge selbständig einen Weg 100 KM durch die Wüste fahren müssen? Dieses Problem erscheint mir viel komplexer als die Entscheidung einer Fliege wohin sie fliegt, zumal die ehh nur ein paar Millisekunden Erinnerungsvermögen hat.
realonebulldog hat geschrieben:
Mit Bezugname auf die einseitigen Genies ging es mir nur darum zu zeigen was möglich ist, welche Leistungsfähigkeit vorhanden ist und ich bin mir sicher das in diesen Einzelfällen auch noch nicht alles ausgereizt ist, es kommt eher einem aufblitzen des tatsächlichem gleich.
Sicher werden sich die Menschen auch weiterentwickeln. Vielleicht finden wir ja irgendwann eine Methode, die ungenutzten Areale in unserem Gehirn zu aktivieren. Dennoch geht es ja nicht darum, einen Verstand zu simulieren, den wir theoretisch haben könnten, sondern den, den wir tatsächlich haben. Und da liegt nunmal der größte Teil brach.
realonebulldog hat geschrieben:
Unsere Hirne sind wie 500.000er CPUs die auf 1600 bis 3000 laufen.
Soweit ich weiß, arbeitet unser Gehirn nur mit 100 MHz, und nicht mit 3000 MHz oder mehr, wie aktuelle CPUs. Der Vorteil vom Gehirn ist die stark parallele Verarbeitung, was CPUs nicht so leicht können. Dennoch wird auch in diesem Bereich geforscht.
realonebulldog hat geschrieben:
Am Ende sind immer die Hormone Schuld Sehr glücklich Nein Nein es gibt Menschen die derartige Randerlebnisse hatten und die berichten sehr genau darüber das sie sich bis zur Geburt (der eigenen ) zurück entsannen.
Ich bestreite ja garnicht, daß die solche Erlebnisse hatten. Wahrscheinlich erinnern sich diese Menschen auch an Einzelheiten Ihrer Geburt oder Kindheit, die vorher vergessen zu sein schienen. Ich wage nur nicht daraus die Schlußfolgerung zu ziehen, daß jetzt alle Erlebnisse und Informationen immer noch gespeichert sind. So funktioniert das Gehirn nach aktuellen Erkenntnissen nämlich nicht. Es werden immer Muster gesucht, um Platz zu sparen. Dabei geht automatisch einiges verloren. Das einem manchmal bestimmte Dinge wieder einfallen widerspricht dem ja nicht.
realonebulldog hat geschrieben:
Du bist dem Bullen in jeder Hinsicht unterlegen, lediglich die dich vom Tier unterscheidene göttliche Intelligenz gibt dir den entscheidenden Vorsprung.
Das ist genau das worauf ich hinaus will. Man muß das Tier nicht in alle Disziplinen übertreffen. Es reicht sogar nur eine einzige, um "überlegen" zu sein. Deswegen sind auch Computer denkbar, die uns überlegen sind, aber vielleicht nicht in allen Disziplinen des Denkens.
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Rentus
Gast
Beitrag 08. Okt 2007, 12:18   Antworten mit Zitat
Es ist richtig und wahrscheinlich irgendwann auch überlebensnotwendig für die Menschheit, die Vorgänge und Gesetzmäßigkeiten der uns umgebenden Natur und unseres Universums immer weiter zu forschen.
Aber welche weiteren Ziele verfolgt der Mensch mit seinen intensiven Forschungen. Will er sich tatsächlich eines Tages selbst ersetzen? Woher kommt dieser unwiederstehliche Drang?
Wird unsere Gedankenwelt eventuell von der uralten Angst sterben zu müssen und dann nicht mehr an der Tafel des Lebens teilnehmen zu können, unaufhaltsam angetrieben? Tiere kennen solche Ängste nicht, sie haben kein Bewußtsein.
Alle Religionen haben versucht, diesen Ängsten und Spannungen im Menschen beizukommen. Sie sagen mehr oder weniger, eigentlich sterben wir nicht wirklich, unser Geist lebt irgendwo weiter. Solche Gedanken verschaffen unserer Seele ein wohltuendes Gleichgewicht, wenn die natürliche Angst vor dem Tod wieder einmal zu groß werden sollte.
Villeicht wird die Technik eine Tages den menschlichen Körper vollständig ersetzen und den Geist behalten wir ja. Dann hätten wir das ewige Leben und die Religionen behalten Recht.
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