Jan Ullrich

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Rallemann3

aus Dorsten
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Beitrag 27. Jul 2006, 00:18 Jan Ullrich   Antworten mit Zitat
Jan Ullrich soll gedopt haben

Auf die Frage ob das sein Karierreende wäre, sagte er das er vor der Tour de France gesagt habe, er würde erst aufhören wenn er einen weiteren großen Toursieg feiert.Jan Ullrich sagt das er nichts falsches getan hat und nicht gedopt hat. Im Gegenteil meint er das sich alles aufklären wird und er nächstes Jahr die Tour de France gewinnen will. Nach seiner Entlassung bei T-mobile sind wohl schon wieder Anfragen von anderen Teams an Ullrich gestellt worden, die einen Vertrag mit ihm machen wollten. Die Gerüchte sagen aber genau das Gegenteil, alle Proben sollen positiv gewesen sein und Ullrich müsse nun wohl mit einer Sperre von mindestens 2 Jahren rechnen!
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Poeschel
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Beitrag 27. Jul 2006, 12:06   Antworten mit Zitat
eigetlich find ichs schade.jeder doped in diesem geschäft armstrong durfte das sogar 7 jahre lang machen udn es ist trotzdem nix passiert.hab die diesjährige touzr gar net angeschaut weils mich net interessiert hat.war ja niemand gescheites mehr dabei...
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Schann
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Beitrag 27. Jul 2006, 23:04   Antworten mit Zitat
Ich hatte nur gehört, daß dieses Jahr ungefähr 20 Fahrer wegen Dopings vor der Tour gesperrt wurden. Schockiert
Das ist doch total blöd wenn Sportler sich dopen und mit irgendwelchen Mitteln versuchen ihre Leistung zu steigern. Doping ist aber leider vor allem im Leistungssport längst keine Seltenheit. In so einem knallharten Geschäft ist es sicherlich auch nicht einfach auf sowas zu verzichten, wenn andere es auch machen. Bei Jan Ulrich konnte ich mir Doping bisher eigentlich nicht vorstellen, aber die Verdachtsfälle haben sich gehäuft und die Beweislast ist inzwischen ziemlich erdrückend.
Wie die Sache bei Armstrong ausgegangen ist, weiß ich gar nicht genau. Wenn er tatsächlich gedopt war, müßten ihm dann nicht auch die Titel aberkannt werden?
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Raonbow_SF
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Beitrag 28. Jul 2006, 15:01   Antworten mit Zitat
Schann hat geschrieben:
Ich hatte nur gehört, daß dieses Jahr ungefähr 20 Fahrer wegen Dopings vor der Tour gesperrt wurden. Schockiert
Das ist doch total blöd wenn Sportler sich dopen und mit irgendwelchen Mitteln versuchen ihre Leistung zu steigern. Doping ist aber leider vor allem im Leistungssport längst keine Seltenheit. In so einem knallharten Geschäft ist es sicherlich auch nicht einfach auf sowas zu verzichten, wenn andere es auch machen. Bei Jan Ulrich konnte ich mir Doping bisher eigentlich nicht vorstellen, aber die Verdachtsfälle haben sich gehäuft und die Beweislast ist inzwischen ziemlich erdrückend.
Wie die Sache bei Armstrong ausgegangen ist, weiß ich gar nicht genau. Wenn er tatsächlich gedopt war, müßten ihm dann nicht auch die Titel aberkannt werden?
Er war gedopt, aber keiner traut sich, ihn anzuklagen. Er würde dann sicherlich seine zig Anwälte einschalten.... Auch denke ich, dass die Beweise nicht genügen. Die Proben von ihm sind schon mehrer JAhre alt und vielleicht nicht mehr vor Gericht verwertbar.

Aber Doping gehört zur Zeit zum normalen Radsport-Alltag, leider, muss ich sagen, das auch viele junge Sportler schon Doping nehmen. Ihnen wird viel versprochen und am Ende haben sie gar nichts davon... Wenn der Staat nur endlich Gesetze machen würden, die zB beinhalten, dass man für ein Dopingvergehen mit 3-4 Jahren bestraft wird und nicht, wie bisher, nur bis zu 2 Jahren. Wenn der Staat mithilft, hätte der Radsport wieder die Möglichkeit, ohne Doping zu leben.

Bei Jan Ulrich hätte ich nicht gedacht, dass er Doping nimmt. Schade, denn er war ja das Idol Deutschlands. Wenn es stimmt, sollte er nie mehr an irgendeinem Radrennen teilnehmen dürfen.
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Poeschel
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Beitrag 29. Jul 2006, 14:29   Antworten mit Zitat
siehste alle gedoped der landis auch also würd ichs einfach allen erlauben damits wenigstens fair wird
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Nico
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Beitrag 29. Jul 2006, 22:08   Antworten mit Zitat
Raonbow_SF hat geschrieben:
Aber Doping gehört zur Zeit zum normalen Radsport-Alltag, leider, muss ich sagen, das auch viele junge Sportler schon Doping nehmen. Ihnen wird viel versprochen und am Ende haben sie gar nichts davon...
Gerade viele junge Sportler sterben daran! Diese Fälle treten nicht an die Öffentlichkeit, weil die Fahrer noch nicht so bekannt sind. Zwielichtige Betreuer und mangelndes Wissen im Umgang mit diesen Präparaten führt dann zu diesen schlimmen Folgen. Ich glaube auch, dass Jan Ulrich gedopt hat. Jetzt der Fall Landis. Ich habe die besagte Doping-Etappe gesehen. Einen Tag nachdem Landis eingebrochen war und rund 10 Minuten verloren hatte enteilte er bereits nach 20 Minuten der Etappe dem Feld und fuhr vier Stunden alleine im Wind. Als dann gegen Ende der Etappe das Feld ernst gemacht hat und aufholen wollte dachte ich aus Erfahrung "Landis hat Glück, wenn er mit 30 Sekunden Vorsprung gewinnt, den Etappensieg würde ich ihm gönnen." Ich war einfach ü+berzeugt davon, dass er nach einer so langen Solofahrt am letzten und schwersten Berg Federn lassen muss, doch er bezwang den letzten Berg nur einige Sekunden langsamer als der beste Bergfahrer des Tages Oscar Frère, der sich bis zum letzten Berg im Feld geschont hatte.

Traurig für den Radsport! Wir brauchen endlich ein gutes Gesamtkonzept:

    -Hohe Konventionalstrafen für Doping, im Falle von Doping müssen alle Einnahmen der Karriere als Strafe gezahlt werden.
    -Blutproben müssen Jahre aufbewahrt werden um auch neue Mittel irgendwann zu diagnostizieren, auch in diesem Fall gilt Regel 1.
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Oli
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Beitrag 30. Jul 2006, 00:26   Antworten mit Zitat
Mit den härteren Strafen gebe ich dir absolut recht , ich finde es sollte wie beim boxen sein (z.b. wenn sich ein profi boxer einmal auf der strasse geschlagen hat wird man ihn nie wieder in irgendeinem ring wieder sehen) so sollte man es auch mit dem radsport hand haben , wer einmal doped den sollte man einfach ein lebenlang sperren und auch gleich alle trainer und betreuer und alle leute die da von kenntnis hatten. ganz einfache sache. dann werden das noch ein paar leute ausprobieren und dann wird die sache ein ganz schnelles ende haben. Jeder Sportler sollte vor dem Start eine Haarprobe oder was auch immer die abgeben müssen , abgeben die dann untersucht werden sollte und ein teil davon aufbewahrt werden sollte, damit man vielleicht in ein paar monaten mit neueren untersuchungsmethoden nochmal nachschauen kann , ob da wirklich nichts war.

also ich hoffe echt, dass der radsport nochmal die kurve schafft, denn ich schaue es schon nicht mehr, weil man sich erst über einen sieg freut und dann einen tag später in den nachrichten wieder hört: ja der blabla war gedopt ... das kann es doch einfach nicht sein, es wird ja sogar schon überlegt ob die tour de france nächstes jahr überhaupt noch im tv gezeigt wird ... kann ich echt total verstehen ... schade nur um die ehrlichen sportler !!!
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Raonbow_SF
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Beitrag 30. Jul 2006, 15:41   Antworten mit Zitat
Nico hat geschrieben:
Traurig für den Radsport! Wir brauchen endlich ein gutes Gesamtkonzept:

    -Hohe Konventionalstrafen für Doping, im Falle von Doping müssen alle Einnahmen der Karriere als Strafe gezahlt werden.
    -Blutproben müssen Jahre aufbewahrt werden um auch neue Mittel irgendwann zu diagnostizieren, auch in diesem Fall gilt Regel 1.
Naja, so ähnlich ist es ja schon, aber man sollte Doping schon im Keim versuchen zu ersticken. Es gibt sicherlich das ein oder andere Labor, das mit Dopinhmittel arbeitet. Ich glaube zwar nicht, dass es bei uns in Deutschland viele davon gibt, aber möglich wäre es. Vor allem in Spanien oder in den osteuropäischen Ländern wird Doping hergestellt und gehandelt. Man sollte dies Alles gründlicher überwachen, zB mit schärferen Kontrollen, etc...
Jeder Fahrer muss vor/nach einem Rennen gründlich getestet werden. Ich betone absichtlich JEDER und nicht nur wahlweise 5 oder 6 Fahrer. So werden so manche Dopingsünder nicht erwischt.

Ich denke mal, dass man in den kommenden JAhren immer mehr auf das Thema Doping schauen wird, nicht nur im Radsport. Auch in der Leichtathletik wird viel gedopt. Vielleicht sollten der Radsport zusammen mit anderen Sportarten kooperieren, sodass immer neue Methoden zur Überprüfung gefunden werden.
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Tommek
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Beitrag 02. Aug 2006, 15:45   Antworten mit Zitat
Also ich glaube mittlerweile, die meisten Radfahrer sind gedopt und das stimmt mich extrem traurig. Denn ich hab die Tour de France, die Deutschlandtour und den Giro immer gerne geschaut. Aber es scheint so, dass das keine Radrundfahrt mehr ist, sondern eine Apothekenrundfahrt. Es wird wohl Jahre dauern, bis dort richtig ausgemistet wurde. Wenn man sich mal die Liste der Verdächtigten oder bereits bewiesenen Dopingfälle anschaut: Landis, Ullrich, Basso, Pantani, höchstwahrscheinlich Armstrong... Da bleibt kaum noch jemand übrig, der bei den letzten Frankreichrundfahrten eine große Rolle gespielt hat und nicht gedopt war.

Das Jan Ullrich auch gedopt hat, ist für mich klar. Erstens gibt es eine Menge Indizien die gegen ihn sprechen und zweitens könnte er ja für Unschuld mit einem DNA test beweisen. Ich glaube eher, dass er versucht die Sache auszusitzen, aber das wird wohl nicht klappen.

Ich finde, er sollte den Mumm haben und zu seinen Fehlern stehen. Damit könnte er viel Credit zurückgewinnen. Denn die Fans haben ihm schon sehr viel verziehen.

Tommek

P.S.: Die Vorschläge von Nico finde ich sehr gut, aber es wird wohl dauern, bis das alles beschlossen und durchgesetzt wurde
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Oli
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Beitrag 02. Aug 2006, 18:18   Antworten mit Zitat
MMh ich glaube aber nicht, dass sie Jan Ullrich verzeichen werden wenn er gedopt hat. Irgendwo muss ja mal Schluss sein mit dem Doping. Sonst bin ich genau deiner Meinung! Irgendwie habe ich nicht mehr das Gefühl, dass ich menschliche Leistungen bestaune sondern die Ergebnisse von Pharmaunternehmen. Wenn sich an den Dopingregeln nichts ändern werde ich auch keinen Radsport im Fernsehen mehr anschauen, weil es einfach kein Spass mehr macht. Jetzt fehlt irgendwie nur noch die Nachricht dass Erik Zabel auch gedopt ist , dann ist es echt vorbei. Ich kann auch nicht verstehen , dass die das immer und immer wieder versuchen, die wissen doch dass sie danach untersucht werden oder halt davor und trotzdem versuchen sie es immer wieder . Das ist für mich ein Zeichen , dass die Strafen zu gering ist , dass sie einfach sagen, ich versuche das jetzt mal und wenn es schief geht , bin ich halt demnächst wieder dabei.
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Schann
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Beitrag 04. Aug 2006, 14:58   Antworten mit Zitat
Ich bin auch der Meinung, daß die Kontrollen drastisch verstärkt und die Dopingstrafen stark erhöht werden müßten. Jemand der dopt, sollte eigentlich sofort aus dem Sport ausgeschlossen werden. Dann überlegt man es sich als Profisportler nämlich zweimal, ob man dieses Riskio wirklich eingeht. Beim Erik Zabel war wohl bisher nur einmal eine Probe positiv und daß angeblich, weil er irgendeine Salbe genommen hätte. Er wurde damals trotzdem mit Geldstrafe und Punktabzug bestraft.


Zuletzt bearbeitet von Schann am 09. Aug 2006, 15:29, insgesamt einmal bearbeitet
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capi
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Beitrag 08. Aug 2006, 12:02   Antworten mit Zitat
Es gab doch auch ein Interview mit nem Italienischen Sportler der behauptet hat ALLE sind gedopt. Glaube da ist was dran! Die schlucken ja auch Hunde zeugs...ekelhaft
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Manebacher
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Beitrag 14. Aug 2006, 11:38   Antworten mit Zitat
Ja, aber wenn alle gedopt gewesen sein sollen, dann hätten die Dopingkontrollen das doch gezeigt. und ausserdem ist die Wissenschaft heutzutage schon so weit, dass sich Dopingsünder feststellen lassen.
Bei Ulrich bin ich mir nicht ganz sicher, zum einen ist er durch seinen Drogenkonsum mit Aufputschmitteln vorbelastet, zum Anderen kann ich mir nicht denen, dass jemand, der so kurz vor dem Ende seiner karriere steh, noch einmal alles auf's Spiel setzt, nur um noch einmal einen Sieg zu fahren, den er möglicherweise auch ohne zu dopen gewonnen hätte.
Für mich ist bis jetzt im Falle Ulrich's noch nichts bewiesen, bis endgültig feststeht, dass er gedopt hat und dass seine probe nicht vertauscht wurde. Doch das wird sich hoffentlich bald rausstellen.
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