Doping (Seite 2)
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12. Jan 2008, 10:46 |
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System abschaffen, der Gedanke ist gar nicht so verkehrt.
Die Geschichte der Menschheit zeigt ja, wie schnell sich Systeme auflösen können. Systeme werden vom Menschen geschaffen und wenn sich die Mehrheit nicht mehr mit dem bestehendem System identifizieren kann, dann gibt es Spannungen bis hin zum Bruch.
Letztendlich geht es wahrscheinlich eher um eine Veränderung bzw. Weiterentwicklung des Systems, als um eine Abschaffung. Bleibt die Frage, wo sind die Kräfte, Energien und die Visionäre, die dies Weiterentwicklungen, weg vom Doping, bewirken können.
Den unter Druck und Zwang stehenden und leidenden Hochleistungssportlern etwas gutes anzutun, wozu sie allein nicht in der Lage sind, ist doch auch ein Erfolg nach dem gestrebt werden sollte - oder?
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21. Jan 2008, 15:44 |
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Das mit dem System abschaffen war allerdings nicht ernst gemeint von mir.
Der wahre Grund fürs Dopen liegt darin, dass es sich in bestimmten Sportarten so etabliert hat, dass man ohne einfach keinen Erfolg haben kann. Das wäre sonst so wie wenn man ohne Fußballschuhe eine Karriere in der Bundesliga oder gar in der Nationalmannschaft anstreben würde. Man könnte es vergessen.
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25. Jan 2008, 11:16 |
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Etwas zugespitz könnte man sagen, Doping ist ein Teil der Ausrüstung des Leistungssportlers. Und weil einige Beteiligte sogar dafür sorgen, daß Doping immer zugänglich bleibt, liegt der Verdacht schon nahe, daß es am System liegen könnte.
Wir leben in einem System, wo nur der Sieg zählt. Und gewinnt der eigene Mann oder die eigene Frau, dann kassieren auch alle mit. So wird das System getragen und am Leben gehalten. Das wird bleiben, so lange das System und die Beteiligten profitiert.
Nun könnte man die Ziele und Motive ändern. Aber wenn keine Millionen mehr verdient werden, dann wird wohl kaum jemand den Leistungssport finanzieren und fördern.
Der einzelne Sportler oder Funktionär kann gegen das System so gut wie nichts machen.
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06. Feb 2008, 19:54 |
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Ich habe kürzlich gehört dass auch Musiker dopen.
Sie nehmen irgendwelche beruhigenden Sachen (heißt das nicht Tranquilizer?), damit sie die nötige Ruhe haben und Herzschlag und Puls so bleiben, um präzise ihr Instrument zu spielen, gut zu hören usw.
Das gilt wohl nur für klassische Musiker, Rockmusiker nehmen eher aus Spaß Drogen und dann auch andere Sachen nehme ich an..
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19. Feb 2008, 11:13 |
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Gerüchten zufolge dopen nicht nur Sportler und Musiker. Nein, auch Ärzte und Bestatter dopen regelmäßig. Die Betroffenen meinen, anders seien die beruflichen Probleme kaum auszuhalten.
Ein Stein, ein Kalk, ein Bier, heißt es in meiner Branche. Leider ist das nicht nur ein Spruch. Auch hier wird in Form von Alkohol viel gedopt.
Doping ist eine Sache, die meiner Meinung nach alle gesellschaftlichen Schichten und Klassen durchzieht.
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